Renault Talisman (2021). Betriebsanleitung - 4

 

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Renault Talisman (2021). Betriebsanleitung - 4

 

 

DISPLAYS UND ANZEIGEINSTRUMENTE (1/6)
2
1
A
3
6
5
4
Instrumententafel A
Tachometer 1
Drehzahlmesser 2
Abhängig vom ausgewählten Stil variiert die
(Anzeige × 1000)
Leuchtet beim Einschalten der Zündung auf.
Anzeige.
Er wird je nach Art der persönlichen Einstel-
Beim Aufleuchten bestimmter Kontrolllam-
lung anders an der Instrumententafel ange-
pen erscheinen gleichzeitig Meldungen an
Warnton für
zeigt Je nach ausgewähltem Stil wird mögli-
der Instrumententafel.
Geschwindigkeitsüberschreitung
cherweise nichts angezeigt.
Je nach Fahrzeug können Sie an Ihrer In-
Je nach Fahrzeug und Land wird die Kon-
strumententafel persönliche Einstellungen
Anzeige des Fahrstils 3 2.20
bezüglich Inhalt und Farbwahl vornehmen.
trolllampe
angezeigt und ein Signal
Ziehen Sie die Bedienungsanleitung dieser
ertönt. Das Signal ertönt, sobald das Fahr-
Gesamt-Streckenzähler 4 1.72
Ausstattung zurate.
zeug schneller als 120 km/h fährt. Diese
Kontrolllampe leuchtet, solange die Ge-
Bordcomputer 5 1.69
schwindigkeit des Fahrzeugs über 120 km/h
liegt.
Voraussichtliche Reichweite der
momentanen Tankfüllung 6
Mindestfahrstrecke für die Anzeige: 400 m
➥ 1.72.
1.63
DISPLAYS UND ANZEIGEINSTRUMENTE (2/6)
Kraftstoffstandanzeige 10
Falls sich der Füllstand bei Minimum befin-
det, leuchtet die in der Anzeige integrierte
Kontrolllampe M
orange und es ertönt
ein akustisches Signal. Tanken Sie bald-
möglichst.
7
9
10
8
Multimedia-Informationen 7
Kühlflüssigkeits-Temperaturanzeige 9
Sie können Informationen vom Multime-
Im Normalbetrieb muss die Nadel 9 vor dem
dia-Display (Kompass, Telefon, Navigation
Bereich 8 stehen. Bei extremer Belastung
usw.) anzeigen.
kann sie sich diesem Bereich annähern.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte
Gefahr besteht nur, wenn die Kontrolllampe
der Multimedia-Bedienungsanleitung.
®
aufleuchtet und von einer Meldung
an der Instrumententafel sowie einem akus-
tischen Signal begleitet wird.
1.64
DISPLAYS UND ANZEIGEINSTRUMENTE (3/6)
12
13
14
11
B
15
Instrumententafel B
Kühlflüssigkeits-Temperaturanzeige 11
Warnton für
Geschwindigkeitsüberschreitung
Leuchtet beim Einschalten der Zündung auf.
Im Normalbetrieb muss die Nadel 11 vor
Je nach Fahrzeug und Land wird die Kon-
Beim Aufleuchten bestimmter Kontrolllam-
dem Bereich 12 stehen. Bei extremer Be-
pen erscheinen gleichzeitig Meldungen an
lastung kann sie sich diesem Bereich an-
trolllampe
angezeigt und ein Signal
der Instrumententafel.
nähern. Gefahr besteht nur, wenn die Kont-
ertönt. Das Signal ertönt, sobald das Fahr-
Je nach Fahrzeug können Sie an Ihrer In-
rolllampe
®
aufleuchtet und von einer
zeug schneller als 120 km/h fährt. Diese
strumententafel persönliche Einstellungen
Meldung an der Instrumententafel sowie
Kontrolllampe leuchtet, solange die Ge-
bezüglich Inhalt und Farbwahl vornehmen.
einem akustischen Signal begleitet wird.
schwindigkeit des Fahrzeugs über 120 km/h
Ziehen Sie die Bedienungsanleitung dieser
liegt.
Ausstattung zurate.
Tachometer 13
Abhängig vom ausgewählten Stil variiert die
Drehzahlmesser 14
Anzeige.
(Anzeige × 1000)
Er wird je nach Art der persönlichen Einstel-
lung anders an der Instrumententafel ange-
zeigt Je nach ausgewähltem Stil wird mögli-
cherweise nichts angezeigt.
Anzeige des Fahrstils 15 2.20
1.65
DISPLAYS UND ANZEIGEINSTRUMENTE (4/6)
16
20
19
18
17
Multimedia-Informationen 16
Kraftstoffstandanzeige 20
Je nach Fahrzeug können Sie Informationen
Falls sich der Füllstand bei Minimum befin-
vom Multimedia-Bildschirm (Kompass, Tele-
det, leuchtet die in der Anzeige integrierte
fon, Navigation usw.) anzeigen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte
Kontrolllampe M
orange und es ertönt
der Multimedia-Bedienungsanleitung.
ein akustisches Signal. Tanken Sie bald-
möglichst.
Voraussichtliche Reichweite der
momentanen Tankfüllung 17
Mindestfahrstrecke für die Anzeige: 400 m
➥ 1.72.
Gesamt-Streckenzähler 18 1.72
Bordcomputer 19 1.69
1.66
DISPLAYS UND ANZEIGEINSTRUMENTE (5/6)
In den Multimedia-Anweisungen finden Sie
Informationen zum Aufrufen der Head-Up-
Display-Einstellungen.
21
Höhenverstellung der Informationen im
Display
Sie können die Informationen im Display
entsprechend Ihrer Fahrposition höher oder
tiefer einstellen.
Einstellung der Helligkeit des Displays
Sie können die Helligkeit einstellen (Tag-
oder Nachtmodus):
- Automatisch: Die Helligkeit variiert mit
den Lichtverhältnissen außerhalb des
Fahrzeugs.
Die gute Sichtbarkeit der Informationen
- Manuell: Die Helligkeit wechselt automa-
kann durch Folgendes beeinträchtigt
Head-up-Display 21
tisch beim Ein-/Ausschalten der Schein-
werden:
werfer.
Das Display übernimmt die Fahr- und Navi-
- die Sitzposition;
gationsinformationen von der Instrumenten-
In beiden Fällen ist der Tagmodus von der
tafel und vom Multimedia-Display.
Umgebungshelligkeit abhängig.
- wenn sich ein Gegenstand auf dem
ausgeklappten Display befindet;
Wenn das Fahrzeug damit ausgestattet ist,
wird es beim Starten des Motors automa-
- polarisierende Brillengläser;
tisch ausgeklappt und beim Ausschalten der
- extreme Witterungsbedingungen
Zündung wieder eingeklappt.
(Regen, Schnee, starker Sonnenschein
...).
Sollten die Instrumententafel
und das Head-up-Display/Mul-
timedia-Display widersprüch-
Nehmen Sie diese Einstellung
liche Informationen anzeigen,
aus Sicherheitsgründen nur bei
sind die in der Instrumententafel ange-
Wenden Sie beim Ausklappen/Einklap-
stehendem Fahrzeug vor.
zeigten Informationen maßgeblich.
pen des Head-up-Displays keine Gewalt
an.
1.67
DISPLAYS UND ANZEIGEINSTRUMENTE (6/6)
Funktionsstörungen
Instrumententafel mit Anzeige in
Bei einer Fehlfunktion (das Display wird
Meilen
beim Motorstart nicht ausgeklappt oder es
(Möglichkeit der Umstellung auf km/h)
wird bei laufendem Motor eingeklappt, nach-
Informationen zur Auswahl des Moduls
dem ein Gegenstand an das Display gesto-
finden Sie in den Multimedia-Anweisungen.
ßen ist) müssen Sie:
Hinweis: In beiden Fällen zeigt der Bord-
- den Motor ausschalten/einschalten;
computer nach einem Abklemmen der Bat-
oder
terie automatisch die ursprüngliche Maßein-
heit an.
- Ändern Sie vom Multimedia-Display aus
die Einstellungen für das Ausklappen des
Um in den vorherigen Modus zu wechseln,
Displays.
wiederholen Sie diesen Vorgang.
Ist er danach nicht wieder funktionsfähig,
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte
wenden Sie sich an eine Vertragswerkstatt.
der Multimedia-Bedienungsanleitung.
22
Warnung Motoröl-Mindeststand
Beim Anlassen des Motors erscheint an der
Instrumententafel ein Warnhinweis, falls der
Ölstand bei Minimum liegt. ➥ 4.4.
Beim erstmaligen Auftreten der Warnmel-
dung können Sie diese durch Drücken des
Schalters 22OK“ ausblenden.
Die folgenden Warnmeldungen verschwin-
Sowohl bei ausgeklapptem als auch ein-
den automatisch nach ca. 30 Sekunden.
geklapptem Display dürfen sich keinerlei
Gegenstände darauf oder in seinem Ab-
lagefach befinden.
Verwenden Sie keine Lösungsmittel,
Reinigungsmittel oder Reinigungstücher
zur Reinigung des Displays.
Verwenden Sie nur Mikrofasertücher.
1.68
BORDCOMPUTER: Allgemeines (1/3)
A
5
1
2
4
3
8
7
6
Bordcomputer
Fahrzeug mit Bordcomputer A
Je nach Fahrzeug beinhaltet er folgende
Die Funktionen sind in die Zonen 5, 6, 7
Funktionen:
und 8 unterteilt. Die Position der Zonen un-
terscheidet sich je nach ausgewähltem Stil.
- zurückgelegte Fahrstrecke;
- Fahrtdaten;
Mit 1 wechseln Sie zwischen den Menüs.
- Informationsmeldungen;
Wählen Sie Funktionen durch wiederholtes
- Meldungen zu Funktionsstörungen (zu-
Drücken von 2 oder 3. Bestätigen Sie ggf.
die Meldung „OK“ mit 4.
sammen mit der Kontrolllampe
);
– Warnmeldungen (zusammen mit der
Warnlampe
®
);
– Menü für persönliche Einstellungen am
Fahrzeug ➥ 1.79.
Alle diese Funktionen werden auf den fol-
genden Seiten beschrieben.
1.69
BORDCOMPUTER: Allgemeines (2/3)
Auswahlmöglichkeiten
B
(Anzeige ist abhängig von Fahrzeugausstat-
tung und Land)
5
a) Bordfunktionsabfrage, Anzeigendurch-
lauf für Informations- und Störungsmel-
dungen des Bordcomputers;
b) Aktueller Kraftstoffverbrauch und durch-
schnittlicher Kraftstoffverbrauch;
c) Tageskilometerzähler und durchschnittli-
6
che Geschwindigkeit;
1
2
d) Reinitialisierung des Reifendrucks;
e) Einstellung der Uhrzeit;
f) Fälligkeit der Wartungsdiagnose:
8
7
4
3
- Strecke bis Wartung;
Fahrzeug mit Bordcomputer B
- Strecke bis Ölwechsel;
Die Funktionen sind in die Zonen 5, 6, 7
g) Voraussichtliche Reichweite mit dem ver-
und 8 unterteilt.
bliebenen Reagens.
Mit 1 wechseln Sie zwischen den Menüs.
Wählen Sie Funktionen durch wiederholtes
Drücken von 2 oder 3. Bestätigen Sie ggf.
die Meldung „OK“ mit 4.
1.70
BORDCOMPUTER: Allgemeines (3/3)
Bedeutung der angezeigten
Werte nach einer
Speicherrückstellung
Die Werte „mittlerer Kraftstoffverbrauch“,
„Reichweite“ und „Durchschnittsgeschwin-
digkeit“ stabilisieren sich nach einer Spei-
cherrückstellung, je größer die zurück-
gelegte Fahrstrecke ist.
Während der ersten Fahrkilometer nach
Speicherrückstellung ist u. U. ein Anstieg der
voraussichtlichen Reichweite beim Fahren
festzustellen. Dies liegt daran, dass der
mittlere Kraftstoffverbrauch seit der letzten
Speicherrückstellung bei der Berechnung
der Reichweite zu Grunde gelegt wird. Der
4
durchschnittliche Verbrauch kann jedoch ab-
nehmen, wenn:
Zurücksetzen von
Tageskilometerzähler und
- das Fahrzeug gerade beschleunigt
wurde;
Fahrparametern (Reset-Taste)
- der Motor seine Betriebstemperatur er-
Nach Auswahl des gewünschten Fahrpara-
reicht hat (Speicherrückstellung erfolgte
meters 4 „OK“ gedrückt halten, bis der Wert
bei kaltem Motor);
auf null zurückspringt.
- die Fahrstrecke von Stadt- auf Überland-
verkehr wechselt.
Automatische Rückstellung der
Fahrparameter auf Null
Die Speicherrückstellung wird automa-
tisch bei Überschreiten der Kapazität eines
Zählers ausgelöst.
1.71
BORDCOMPUTER: Fahrparameter (1/4)
Die Anzeige der Informationen ist ABHÄNGIG VON DEN OPTIONEN UND DEM VERTRIEBSLAND.
Beispiele
Bedeutung der gewählten Anzeige
a) Bordfunktionsabfrage.
Abfolge der Anzeige:
Keine Meldung gespeichert
- Informationsmeldungen (Beifahrer-airbag OFF, ...)
- Störungsmeldungen (Einspritzung prüfen, etc.).
b) Momentaner Kraftstoffverbrauch.
Der Wert erscheint erst nach Erreichen einer Mindestgeschwindigkeit von 30 km/h.
7.4 L/100
Mittlerer Kraftstoffverbrauch seit Speicherrückstellung.
Der Wert wird erst nach Zurücklegen einer Fahrstrecke von mindestens 400 Metern nach der
5.8 L/100
letzten Speicherrückstellung angezeigt.
112,4 km
c) Kilometerzähler: zurückgelegte Strecke seit der letzten Rücksetzung.
Durchschnittsgeschwindigkeit seit Speicherrückstellung.
123.4 km/h
Mindestfahrstrecke für die Anzeige: 400 m
1.72
BORDCOMPUTER: Fahrparameter (2/4)
Die Anzeige der Informationen ist ABHÄNGIG VON DEN OPTIONEN UND DEM VERTRIEBSLAND.
Beispiele
Bedeutung der gewählten Anzeige
d) Reinitialisierung des Reifendrucks.
+
Reifendruck
➥ 2.28
e) Einstellung der Uhrzeit.
16:30
➥ 1.80
1.73
BORDCOMPUTER: Fahrparameter (3/4)
Die Anzeige der Informationen ist ABHÄNGIG VON DEN OPTIONEN UND DEM VERTRIEBSLAND.
Beispiele
Bedeutung der gewählten Anzeige
Bordcomputer mit der Meldung
„Fälligkeit der Wartungsdiagnose“
f) Fälligkeit der Wartungsdiagnose oder des Ölwechsels.
Fälligkeit der Wartungsdiagnose
Wartung in
Bei eingeschalteter Zündung und ausgeschaltetem Motor auf die Informati-
30 000 km / 12 Monaten
onen „Fälligkeit der Wartungsdiagnose“ zugreifen. Gegen Ende des Wartungsin-
tervalls können folgende Fälle auftreten:
- Falls die Fälligkeit in weniger als 1.500 km oder weniger als einem Monat
eintritt: Die Meldung „Wartung in“ erscheint, gefolgt von der entsprechenden
Kilometer- oder Zeitangabe (je nachdem, welche Angabe zuerst zutrifft).
Wartung in
- Fälligkeit beim aktuellen Kilometerstand oder Wartungsdatum erreicht:
300 km / 24 Tagen
Es wird die Meldung „Wartung fällig“ angezeigt, zudem leuchtet die Kontroll-
Es muss baldmöglichst eine Wartung des Fahrzeugs durchgeführt werden.
Wartung fällig
Zurücksetzen: Um die Fälligkeit der nächsten Wartungsdiagnose zurückzusetzen, halten Sie die Taste OK ca. 10 Sekunden lang gedrückt, bis
im Display dauerhaft die Fälligkeit der Wartungsdiagnose angezeigt wird.
Hinweis: Wenn eine Wartung ohne Motorölwechsel durchgeführt wird, muss nur die Fälligkeit der Wartungsdiagnose reinitialisiert werden.
Wenn ein Motorölwechsel durchgeführt wird, muss die Fälligkeit der Wartungsdiagnose und die Fälligkeit des Ölwechsels reinitialisiert werden.
1.74
BORDCOMPUTER: Fahrparameter (4/4)
Die Anzeige der Informationen ist ABHÄNGIG VON DEN OPTIONEN UND DEM VERTRIEBSLAND.
Beispiele
Bedeutung der gewählten Anzeige
Bordcomputer mit der Meldung „Fälligkeit
der Wartungsdiagnose“ (Fortsetzung)
f) Fälligkeit der Wartungsdiagnose oder des Ölwechsels.
Fälligkeit des Ölwechsels
Ölwechsel in
Bei eingeschalteter Zündung und ausgeschaltetem Motor auf die Kilometerin-
30 000 km / 24 Monaten
formationen zugreifen, um die Kilometer bis zum nächsten Ölwechsel anzuzeigen.
Die Ölwechselintervalle hängen, je nach Fahrzeug, von der Fahrweise ab (häufiges Fahren bei niedriger Geschwindigkeit, Kurzstrecken, länge-
res Betreiben des Motors im Leerlauf, Anhängerbetrieb usw.). Die noch zu fahrenden Kilometer bis zum nächsten Ölwechsel können daher in
bestimmten Fällen geringer ausfallen als die tatsächlich zurückgelegte Fahrstrecke.
Zurücksetzen: Um die Fälligkeit der nächsten Wartungsdiagnose zurückzusetzen, halten Sie die Taste OK ca. 10 Sekunden lang gedrückt, bis
im Display dauerhaft die Fälligkeit des Ölwechsels angezeigt wird.
Hinweis: Wenn eine Wartung ohne Motorölwechsel durchgeführt wird, muss nur die Fälligkeit der Wartungsdiagnose reinitialisiert werden.
Wenn ein Motorölwechsel durchgeführt wird, muss die Fälligkeit der Wartungsdiagnose und die Fälligkeit des Ölwechsels reinitialisiert werden.
AdBlue vorsehen vor 2400 km
g) geschätzte Reichweite mit dem restlichen Reagens.
1.75
BORDCOMPUTER: Informationsmeldungen
Sie können beim Starten des Fahrzeugs helfen, oder eine Auswahl oder einen Fahrzustand anzeigen.
Beispiele für Informationsmeldungen finden Sie im Folgenden.
Beispiele für Meldungen
Bedeutung der gewählten Anzeige
„Parkbremse angezogen“
Zeigt an, dass die Parkbremse angezogen ist.
Drehen Sie leicht am Lenkrad und drücken Sie gleichzeitig auf die Start/Stop-Taste, um die Lenk-
„Lenkrad drehen + START“
säule zu entriegeln.
„Selbsttest laufend“
Erscheint, wenn das Fahrzeug eine Funktionskontrolle durchführt.
1.76
BORDCOMPUTER: Störungsmeldungen
anzusteuern und bis dorthin möglichst vorsichtig zu fahren. Die Nichtbeachtung dieser Empfehlung kann zu einem Schaden am
Fahrzeug führen.
Sie verschwinden nach Druck auf die Anzeigen-Wähltaste oder nach einigen Sekunden und werden in der Bordfunktionsabfrage gespeichert.
Beispiele für Meldungen
Bedeutung der gewählten Anzeige
„Dieselfilter leeren“
Zeigt das Vorhandensein von Wasser im Dieselfilter an; wenden Sie sich baldmöglichst
an eine Vertragswerkstatt.
„Fahrzeug prüfen“
Weist auf eine Störung eines Pedalgebers, des Batteriesteuersystems oder eines Öl-
standgebers hin.
„Airbag prüfen“
Zeigt eine Störung der zusätzlichen Rückhaltesysteme an. Diese könnten bei einem
Unfall versagen.
„Abgassystem prüfen“
- Zeigt eine Störung im Partikelfiltersystem des Fahrzeugs an.
- Zeigt - wenn gleichzeitig die Kontrolllampe
aufleuchtet - eine Störung im
System für die Reduzierung der Emissionen an. ➥ 1.103.
1.77
BORDCOMPUTER: Warnmeldungen
Sie erscheinen zusammen mit der
®
Kontrolllampe und fordern Sie dazu auf, zu Ihrer eigenen Sicherheit und unter Berück-
sichtigung der Verkehrssituation sofort anzuhalten. Schalten Sie den Motor aus und starten Sie ihn nicht erneut. Wenden Sie sich
an einen Vertragspartner.
Beispiele für Warnmeldungen finden Sie im Folgenden. Hinweis: Diese Meldungen erscheinen im Display entweder einzeln oder abwech-
selnd (wenn mehrere Meldungen angezeigt werden sollen), sie können zusammen mit einer Kontrolllampe und/oder einem akustischen Signal
erscheinen.
Beispiel für eine Meldung
Bedeutung der gewählten Anzeige
„Motor kann zerstört werden“
Weist auf eine Fehlfunktion der Einspritzanlage, eine Überhitzung des Motors oder eine
schwerwiegende Störung im Bereich des Motors hin.
„Störung Bremssystem“
Weist auf eine Störung der Bremsanlage hin.
„Elektr. Störung GEFAHR“
Weist auf eine Störung im Ladestromkreis der Fahrzeugbatterie hin (Generator…).
„Störung Servolenkung“
Weist auf ein Lenkungsproblem hin.
„Reifenschaden“
Zeigt Ihnen an, dass mindestens einer der Reifen defekt ist oder einen viel zu geringen
Reifendruck aufweist.
1.78
MENÜ FÜR PERSÖNLICHE EINSTELLUNGEN AM FAHRZEUG
Einstellungen vornehmen
d) „Willkommen“:
- Empfang außen;
Wählen Sie ein Menü und dann die zu än-
- Automatisch ausklappbare Spiegel;
dernde Funktion (die Anzeige hängt von
- Begrüßung innen;
Fahrzeugausstattung und Land ab):
- Deckenleuchten-Automatikmodus.
a)
„Fahren“:
Je nach Funktion folgendes auswählen:
- Blinkerlautstärke.
-
„ON“ oder „OFF“ zum Aktivieren oder De-
1
b)
„Zugang“:
aktivieren,
- Entriegeln der Fahrertür
oder
- Verriegelt die Türen während der
- die Einstellung der Dauer der Einschalt-
Fahrt;
zeit der Beleuchtung (z. B. für die Funk-
- Öffnen/Schließen im Freisprechmo-
tion „Show me home“).
dus;
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte
- Verriegelung durch Entfernen vom
der Multimedia-Bedienungsanleitung.
Fahrzeug/Entriegelung bei Annähe-
rung an das Fahrzeug
- Öffnen bei Annäherung;
Diese
im
Multimedia-Display
integrierte
- Verrieglungston bei Fernverriegelung;
Funktion 1, erlaubt je nach Fahrzeugmerk-
- Automatische Verriegelung.
malen die Aktivierung/Deaktivierung und
c)
„Licht / Wischer“:
Einrichtung bestimmter Fahrzeugfunktio-
- Funktion Show me home;
nen.
- Wischen im Rückwärtsgang;
- Automatisches Wischen vorne;
- Wischen nach waschen.
Zugang zum Menü für
persönliche Einstellungen am
Fahrzeug
Informationen zum Aufrufen der Einstellun-
gen finden Sie in den verschiedenen Multi-
media-Anweisungen.
Nehmen Sie diese Einstellung
aus Sicherheitsgründen nur bei
stehendem Fahrzeug vor.
1.79
UHRZEIT UND AUSENTEMPERATUR
Außentemperaturanzeige
1
Besonderheit:
Wenn die Außentemperatur zwischen -3 °C
und +3 °C liegt, blinken die Zeichen °C (An-
zeige von Glatteisgefahr).
Uhrzeit und Außentemperatur werden im
Multimedia-Display 1 angezeigt.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte
der Multimedia-Bedienungsanleitung.
Außentemperaturanzeige
Landschaftliche Begebenhei-
ten sowie hohe Luftfeuchtig-
keit können Glatteisbildung
Nach einer Stromunterbrechung (z. B.
begünstigen. Die Temperatur allein sagt
nach Abklemmen der Batterie, Unter-
noch nichts über eine Glatteisgefahr
brechung eines Stromkabels …) wird die
aus!
Uhrzeit nach einigen Minuten automa-
tisch wieder richtig eingestellt, wenn das
System GPS-Informationen empfangen
kann.
1.80
LENKRAD, SERVOLENKUNG (1/2)
Funktion aktivieren
Drücken Sie bei eingeschalteter Zündung
auf den Schalter 2; die in den Schalter integ-
4
rierte Kontrolllampe leuchtet auf.
Deaktivieren der Funktion
3
Automatisch:
Die Funktion schaltet sich nach der etwa
30-minütigen Regelungsphase automatisch
ab. Die in den Schalter 2 integrierte Kontroll-
leuchte bleibt weiterhin eingeschaltet.
2
Hinweis: Hat sich die Funktion automatisch
1
ausgeschaltet, ist für die erneute Aktivierung
ein zweimaliges Drücken des Schalters 2 er-
forderlich.
Wird der Schalter 2 nicht erneut gedrückt,
Schalter zur Höhen- und
Lenkradheizung
erfolgt die Reaktivierung der Funktion, wenn
Tiefeneinstellung des Lenkrads
(je nach Fahrzeug)
die Zündung das nächste Mal eingeschaltet
Diese Funktion erwärmt das Lenkrad in den
wird.
Den Hebel 1 herabdrücken und das Lenkrad
in die gewünschte Position bringen.
Abschnitten 3 und 4.
Manuell:
Richten Sie dann den Hebel wieder vollstän-
Funktionsprinzip
Um die Funktion während der Regelungs-
dig auf, über den Druckpunkt hinaus, um
phase zu deaktivieren, drücken Sie den
das Lenkrad zu verriegeln.
Sobald die Temperatur erreicht ist, reguliert
Schalter 2. Die im Schalter integrierte Kon-
die Funktion für etwa 30 Minuten die Tempe-
trolllampe 2 erlischt.
Vergewissern Sie sich, dass das Lenkrad
ratur in den beheizten Bereichen und schal-
gut verriegelt ist.
tet sich dann automatisch aus.
Aus Sicherheitsgründen alle
Einstellungen nur bei stehen-
dem Fahrzeug vornehmen.
1.81
LENKRAD, SERVOLENKUNG (2/2)
Geschwindigkeitsabhängige
Hinweis: Die Servolenkung hängt von
der Fahrmodusauswahl im Menü „MULTI-
Servolenkung
SENSE“ ab. ➥ 3.2.
Die geschwindigkeitsabhängige Servolen-
kung umfasst ein elektronisches Steuerge-
rät, das den Grad der Lenkunterstützung an
die Fahrgeschwindigkeit anpasst.
Die Lenkunterstützung ist folglich beim Ein-
parken groß, wohingegen das Lenken mit
zunehmender Geschwindigkeit schwerer
wird (für mehr Sicherheit bei hohen Ge-
schwindigkeiten).
Besonderheit bei Stop and Start
Wird der Motor in den Standby-Modus ver-
setzt, ist die Servolenkung nicht mehr aktiv.
In diesem Fall kehrt sie wieder in den ur-
sprünglichen Zustand zurück, sobald der
Motor wieder angelassen wird oder die
Das Lenkrad bei stehendem Fahrzeug
Geschwindigkeit ca. 1 km/h überschreitet
nicht in voll eingeschlagener Position
(bergab, bergan usw.).
festhalten.
Bei Motor im Stillstand oder Ausfall des
Systems ist ein Drehen des Lenkrads
immer noch möglich. Nur der Kraftauf-
wand ist größer.
Den Motor besonders in Gefäll-
strecken, aber auch grundsätz-
lich während der Fahrt nicht
abstellen
(bei abgestelltem
Motor ist die Brems- und Lenkkraftver-
stärkung außer Funktion).
1.82
SIGNALANLAGE
Blinker
1
Bewegen Sie den Hebel 1 in die gleiche
Richtung, in die Sie das Lenkrad drehen
möchten.
Impulsfunktion
Mitunter reichen die Lenkradbewegungen
während der Fahrt nicht aus, um den Blin-
2
A
kerhebel in die Ausgangsposition zurückzu-
stellen.
Bewegen Sie in solchen Fällen den Blink-
hebel 1 kurz in die Zwischenposition und
lassen Sie ihn wieder los: Der Blinkhebel
kehrt in seine Ausgangsstellung zurück und
die Blinkleuchten leuchten dreimal auf.
Akustischer Warngeber
Warnblinkanlage
é
Drücken Sie auf die Lenkradnabe A, um das
Den Schalter 2 drücken. Diese Be-
Signalhorn zu aktivieren.
tätigung aktiviert gleichzeitig die Warnblink-
anlage und die Seitenblinker. Sie sind nur
bei Gefahrensituationen im Verkehr einzu-
Lichthupe
schalten, um die anderen Verkehrsteilneh-
Um die Lichthupe zu betätigen, ziehen Sie
mer zu warnen, wenn Sie gezwungen sind,
den Hebel 1 zu sich und lassen ihn dann los.
plötzlich oder an einer unübersichtlichen
Stelle zu halten oder wenn Sie z. B. an einen
Verkehrsstau heranfahren.
Je nach Fahrzeug kann sich bei einer abrup-
ten Bremsung die Warnblinkanlage automa-
tisch einschalten. Sie können sie durch Drü-
cken des Schalters 2 wieder ausschalten.
1.83

 

 

 

 

 

 

 

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