Renault Espace (2024). Betriebsanleitung - 8

 

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Renault Espace (2024). Betriebsanleitung - 8

 

 

2.110

DEU_UD82171_1

Régulateur de vitesse adaptatif (RHN - Renault)

 

Vom System nicht erkannt werden:

–  fahrzeuge, die an Kreuzungen ankom- 

men: Auffahrten (z. B.

L

) usw;

–  fahrzeuge, die auf der falschen Straßen- 

seite fahren oder rückwärts auf Sie zu- 

kommen.

ADAPTIVER TEMPOMAT MIT STOP AND GO-FUNKTION (16/22)

Einschränkungen der  

Systemfunktion

Fahrzeugerkennung

Das System erkennt nur Fahrzeuge (Pkw,  

Lkw, Motorräder), die sich in dieselbe Rich- 

tung wie Ihr Fahrzeug bewegen.
Ein Fahrzeug, das auf Ihre Fahrspur wech- 

selt (vgl. Abbildung 

K

) wird vom System erst  

berücksichtigt, wenn es in die Erkennungs- 

bereiche von Kamera und Radar gelangt.

Dies kann zu einer unangemessenen  

oder verzögerten Bremsung durch das  

System führen.

Erkennung bei Kurvenfahrt

Wenn Sie in eine Kurve einfahren, erkennt  

das Radar und/oder die Kamera das voraus- 

fahrende Fahrzeug möglicherweise vorüber- 

gehend nicht (vgl. Abbildung 

M

).

Das kann zu einer Beschleunigung durch  

das System führen.

Beim Verlassen einer Kurve kann die Erken- 

nung des vorausfahrenden Fahrzeugs ge- 

stört sein oder verspätet erfolgen.

Dies kann zu einer unangemessenen  

oder verzögerten Bremsung durch das  

System führen.

K

L

M

Der adaptive Tempomat muss außer- 

halb geschlossener Ortschaften, auf  

breiten Straßen mit sichtbaren Linien  

verwendet werden.

2.111

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Régulateur de vitesse adaptatif (RHN - Renault)

 

Erkennung von Fahrzeugen in  

benachbarten Fahrspuren

Das System kann Fahrzeuge erkennen, die  

sich in einer benachbarten Fahrspur befin- 

den, wenn:
–  Sie in einer Kurve fahren (vgl. Abbil- 

dung 

N

);

–  Sie auf einer Straße mit engen Fahrspu- 

ren unterwegs sind;

–  das Fahrzeug auf der benachbarten  

Fahrspur langsamer unterwegs ist und  

sich eines der Fahrzeuge zu dicht an der  

Fahrspur des anderen befindet.

Das kann zu einem plötzlichen Verlang- 

samen oder Bremsen des Fahrzeugs  

durch das System führen.

ADAPTIVER TEMPOMAT MIT STOP AND GO-FUNKTION (17/22)

Durch den Geländeverlauf  

(Höhenunterschiede) verdeckte  

Fahrzeuge

Das System erkennt keine Fahrzeuge, die  

aufgrund von Höhenunterschieden ver- 

deckt sind oder die sich außerhalb der Er- 

kennungsbereiche von Kamera und Radar  

befinden, wenn Sie bergauf oder bergab  

fahren.

Fahrzeuge auSerhalb der  

Erkennungsbereiche von Kamera und  

Radar
Das System reagiert spät oder gar nicht,

  

wenn sich die erkannten Fahrzeuge außer- 

halb des Erkennungsbereichs von Kamera  

und Radar befinden, insbesondere in folgen- 

den Fällen:

–  wenn Fahrzeuge lange Gegenstände  

transportieren, die über eine Markierung  

ragen;

–  wenn Fahrzeuge so hoch aufgebaut sind,  

dass das Heck nicht im Erkennungs- 

bereich des Radars liegt (Baumaschi- 

nen, landwirtschaftliche Fahrzeuge, Ab- 

schleppfahrzeuge, Auflieger usw.; vgl.  

Abbildung 

P

);

–  wenn Fahrzeuge am Rand der Fahrspur  

unterwegs sind;

–  wenn es sich um schmale Fahrzeuge  

handelt, die in geringem Abstand voraus- 

fahren (vgl. Abbildung 

Q

).

N

P

Q

2.112

DEU_UD82171_1

Régulateur de vitesse adaptatif (RHN - Renault)

 

Stehende und langsam fahrende  

Fahrzeuge

Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit mehr  

als etwa 50 km/h beträgt, 

erkennt das  

System keine:

–  stehenden Fahrzeuge (vgl. Abbildung 

R

);

–  sehr langsam fahrenden Fahrzeuge.
Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit weni- 

ger als etwa 50 km/h beträgt, 

reagiert das  

System möglicherweise nicht oder sehr  

spät

 auf:

–  stehenden Fahrzeuge (vgl. Abbildung 

R

);

–  sehr langsam fahrende Fahrzeuge;

R

T

–  Fahrzeuge vor 

17

, die die Fahrspur  

wechseln, ein stehendes Fahrzeug ent- 

decken 

18

 (z. B. 

S

);

–  wenn Fahrzeuge stehen 

19

, während Sie  

die Fahrspur wechseln (z. B. 

T

).

ADAPTIVER TEMPOMAT MIT STOP AND GO-FUNKTION (18/22)

17

18

Seien Sie immer bereit, unter allen  

Umständen zu reagieren.
Der Fahrer muss stets die Kontrolle  

über das Fahrzeug haben.

Der adaptive Tempomat (Regler-Funk- 

tion) löst keine Notbremsung aus, und  

sein Bremsvermögen ist begrenzt.

S

19

2.113

DEU_UD82171_1

Régulateur de vitesse adaptatif (RHN - Renault)

 

Nichterkennung feststehender  

Hindernisse und kleiner Objekte
Vom System nicht erkannt werden:

–  Fußgänger, Fahrräder, Roller usw.;
– tiere;
–  feststehende Hindernisse (Mautschran- 

ken, Mauern usw., vgl. Abbildung 

U

).

Diese werden vom System nicht berücksich- 

tigt. Sie lösen keine Warnung oder Reaktion  

des Systems aus. 

ADAPTIVER TEMPOMAT MIT STOP AND GO-FUNKTION (19/22)

U

Erkennung von Fahrzeugen, die mit  

hoher Geschwindigkeit in die Fahrspur  

wechseln

Falls Ihr Fahrzeug von einem anderen, mit  

hoher Geschwindigkeit fahrenden Fahr- 

zeug 

20

 (Motorrad, Pkw usw.) überholt wird  

und sich dieses Fahrzeug vorübergehend  

zwischen Ihnen und dem vorausfahrenden  

Fahrzeug befindet 

21

kann das System  

eine übermäSige Beschleunigung, Ver- 

langsamung oder Bremsung auslösen.

V

20

21

2.114

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Régulateur de vitesse adaptatif (RHN - Renault)

 

ADAPTIVER TEMPOMAT MIT STOP AND GO-FUNKTION (20/22)

Diese Funktion dient als zusätzliche Fahrhilfe. Sie entbindet den Fahrer unter keinen Umständen von seiner Verantwortung, auf Ge- 

schwindigkeitsbegrenzungen und Sicherheitsabstände zu achten und aufmerksam zu sein.
Der Fahrer muss stets die Kontrolle über das Fahrzeug haben.
 Abgesehen von den Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder und Straßenkarteninformationen aus der Kartendarstellung (Fahrzeuge  

mit der Funktion „Verkehrszeichenerkennung“ und einem Abonnement) werden andere Verkehrsinformationen (Ampeln, Fußgänger- 

überwege usw.) vom System nicht berücksichtigt. Der Fahrer muss die Geschwindigkeit unabhängig von den Vorgaben des Systems  

immer an die Umgebung und die Fahrbedingungen anpassen.

Das System darf auf keinen Fall als Hinderniserkennung oder Aufprallschutzsystem angesehen werden.

Verwenden Sie den adaptiven Geschwindigkeitsregler auSerhalb geschlossener Ortschaften, auf breiten StraSen mit sichtbaren  

Linien.
Arbeiten/Reparaturen des Systems

–  Im Falle eines Aufpralls des Fahrzeugs auf ein Hindernis kann die Ausrichtung des Radarsensors und/oder der Kamera verändert und dem- 

zufolge deren Funktion beeinträchtigt werden. Deaktivieren Sie das System und wenden Sie sich an eine Vertragswerkstatt.

–  Sämtliche Arbeiten (wie Reparaturen, Austausch, Arbeiten an der Frontscheibe, am Lack usw.) in der Nähe des Radarsensors und/oder der  

Kamera müssen fachmännisch ausgeführt werden.

Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.

2.115

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Régulateur de vitesse adaptatif (RHN - Renault)

 

Deaktivieren der Funktion

Sie müssen die Funktion deaktivieren, wenn:
– das Fahrzeug abgeschleppt wird (Pannenhilfe);

–  das Fahrzeug einen Anhänger oder Wohnwagen zieht;
–  das Fahrzeug in einem Tunnel oder in der Nähe einer Metallstruktur gefahren wird;
–  das Fahrzeug sich einer Mautstelle, einer Baustelle oder einer schmalen Fahrspur nähert;
–  das Fahrzeug auf einer sehr kurvenreichen Straße (Bergstraße usw.) gefahren wird;
–  das Fahrzeug einen sehr steilen Hang hinauf- oder hinabfährt;
–  schlechte Sichtverhältnisse (blendende Sonne, Nebel usw.);
–  das Fahrzeug auf rutschigem Untergrund (Regen, Schnee, Schotter usw.) gefahren wird;
–  die Wetterbedingungen schlecht sind (Regen, Schnee, Seitenwind usw.);
–  der Radarbereich beschädigt wurde (Schläge usw.);
–  der Bereich der Kamera ist beschädigt (z. B. innen oder außen an der Frontscheibe);
–  die Frontscheibe ist gerissen oder verzogen.

Wenn sich das System nicht normal verhält, deaktivieren Sie das System und wenden sich an einen Vertragspartner.

ADAPTIVER TEMPOMAT MIT STOP AND GO-FUNKTION (21/22)

2.116

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Régulateur de vitesse adaptatif (RHN - Renault)

 

Störungen des Systems

Bestimmte Bedingungen können die Funktionsweise des Systems stören oder beeinträchtigen, wie z. B.:
–  frontscheibe oder Stoßfänger im Bereich des Radars verdeckt (Schmutz, Eis, Schnee, Kondensation, Nummernschild usw.)

–  komplizierte Umgebung (Tunnel, ...);
–  schlechte Witterungsbedingungen (Schnee, Starkregen, Hagel, Glatteis usw.);
–  schlechte Sichtverhältnisse (Nacht, Nebel, ...);
–  blendeffekte (durch Sonne, entgegenkommende Fahrzeuge, ...);
–  schmale, kurvenreiche oder hügelige Straßen (enge Kurven usw.)
–  ein Fahrzeug mit deutlichem Geschwindigkeitsunterschied;
–  verwendung von Fußmatten, die nicht an das Fahrzeug angepasst sind. Verwenden Sie auf der Fahrerseite ausschließlich zum Fahrzeug  

passende Fußmatten, die sich an den vorinstallierten Elementen befestigen lassen. Überprüfen Sie diese Befestigungen regelmäßig.  

Legen Sie nie mehrere Matten übereinander. 

Die Pedale könnten dadurch blockiert werden.

In diesem Fall kann das System ungewollt bremsen oder beschleunigen.

Viele unvorhergesehene Situationen können den Systembetrieb beeinträchtigen. Bestimmte Objekte oder Fahrzeuge, die im Erfassungsbe- 

reich von Kamera oder Radar auftauchen, können vom System falsch interpretiert werden, was möglicherweise zu unangemessenem Be- 

schleunigen oder Bremsen führt.

Sie sollten stets auf plötzliche Ereignisse achten, die möglicherweise während der Fahrt auftreten. Halten Sie das Fahrzeug stets  

unter Kontrolle, indem Sie die FüSe in der Nähe der Pedale halten, damit Sie jederzeit eingreifen können.

ADAPTIVER TEMPOMAT MIT STOP AND GO-FUNKTION (22/22)

régulateur de vitesse adaptatif ..................

(page courante)

Active driver assist ....................................

(jusqu’à la fin de l’UD)

2.117

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Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Adaptiver Tempopilot mit Stop 

and Go-Funktion

Je nach Land und Abonnement bietet der 

adaptive Tempomat Stop and Go basie-

rend auf Informationen eines Radars, einer 

Kamera oder Kartendaten, die über eine 

GSM-Verbindung übermittelt werden, die 

Möglichkeit, eine gewählte Geschwindig-

keit, die als Regelgeschwindigkeit bezeich-

net wird, anzupassen, während der nötige 

Sicherheitsabstand zu einem vorausfahren-

den Fahrzeug in derselben Spur eingehalten 

wird. Die Regelgeschwindigkeit kann sich 

automatisch an Tempolimits anpassen (je 

nach Land und Abonnement). Wenn das vo-

rausfahrende Fahrzeug stoppt, kann der ad-

aptive Tempomat mit Stop and Go-Funktion 

das Fahrzeug bis zum vollständigen Still-

stand abbremsen, bevor es wieder losfährt.

Das System steuert die Beschleunigung und 

Verzögerung des Fahrzeugs mithilfe des 

Motors und des Bremssystems.
Die Stop and Go adaptive Geschwindig-

keitsregelung kann je nach Fahrzeug und je 

nach Straßenbedingungen (Verkehr, Wetter 

usw.) von 0 bis 180 km/h aktiviert werden.

Die Funktion wird durch das folgende 
Symbol dargestellt: 

 

 2.95.

Hinweis:

 

–  Die Einhaltung der jeweils gültigen zu-

lässigen Höchstgeschwindigkeit und der 

Sicherheitsabstände (von Land zu Land 

unterschiedlich) obliegt dem Fahrer.

–  der adaptive Tempomat (Regler-Funk-

tion) kann das Fahrzeug bis zu einem 

Drittel der Bremsleistung abbremsen. Je 

nach Situation kann es notwendig sein, 

dass der Fahrer stärker bremsen muss.

Active Driver Assist

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(1/16)

Das „Active Driver Assist“ ist ein Fahrhilfe-

system für den Einsatz außerhalb geschlos-

sener Ortschaften, auf breiten Straßen und 

mit sichtbaren Linien.
Je nach Fahrzeug umfasst dieses System 

den „

Stop and Go

 

Adaptiven Tempopi-

loten

“ 

 2.95 und die Funktion „Unterstüt-

zung der Spurzentrierung.“.
Wenn diese beiden Funktionen gleichzeitig 

aktiviert werden, bietet das System die fol-

genden Vorteile:
–  beibehalten der Fahrzeuggeschwindig-

keit auf Grundlage einer zuvor gespei-

cherten Geschwindigkeit;

–  anpassen des Abstands zum vorausfah-

renden Fahrzeug;

–  lenken Sie das Fahrzeug in die Mitte der 

Fahrspur;

–  die Fahrzeuggeschwindigkeit an die auf 

den Straßenschildern angezeigte Ge-

schwindigkeit anpassen, automatisch 

oder nach Bestätigung durch den Fahrer 

(je nach Fahrzeug).

Wichtig: Halten Sie stets Ihre 

Füße in der Nähe der Pedale 

und die Hände am Lenkrad, 

damit Sie jederzeit reagieren 

können.

Der adaptive Tempopilot mit Stop and 

Go-Funktion löst keine Notbremsung 

aus; sein Bremsvermögen ist begrenzt.

centrage voie .............................................

(page courante)

2.118

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Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(2/16)

Die Funktion „Unterstützung der 

Spurzentrierung.“ 

Mit Hilfe von Informationen von einer 

Kamera verwendet die Funktion „Unterstüt-

zung der Spurzentrierung.“ die Lenkung, 

um das Fahrzeug in die Mitte der Fahrspur 

zu lenken. Diese Funktion ist nur verfügbar, 

wenn auch der adaptive Tempomat mit Stop 

and Go-Funktion aktiv ist 

 2.95.

Wenn die Bedingungen es zulassen, ist die 

Funktion bei folgenden Geschwindigkeiten 

verfügbar:
–  etwa 0 bis 180 km/h, sofern ein Fahrzeug 

vor dem eigenen Fahrzeug fährt;

oder
–  etwa 60 bis 180 km/h, sofern kein Fahr-

zeug vor dem eigenen Fahrzeug fährt.

Die „Spurhaltefunktion“ ist ein Komfortmerk-
mal. Sie wird durch das Symbol 

 re-

präsentiert.

Hinweis:

 In scharfen Kurven sind die Lenk-

möglichkeiten der Funktion begrenzt. Daher 

muss der Fahrer in dieser Situation sofort 

das Steuer übernehmen.

Zusätzliche Informationen

Je nach Fahrzeug kann die Funktion „Active 

Driver Assist“ in Verbindung mit weiteren 

Fahrhilfen verwendet werden.
Beachten Sie die folgenden Hinweise:
–  durch das Aktivieren des Geschwindig-

keitsbegrenzers wird dieses System de-

aktiviert;

–  das System kann nicht aktiviert werden, 

wenn die „Automatischer Parkassis-

tent“-Funktion aktiv ist;

–  die Aktivierung der „Unterstützung der 

Spurzentrierung.“-Funktion wird die 

„Warnung: Spurverlassen“ oder „Verhin-

derung von Spurverlassen“-Funktionen 

aussetzen, wenn diese aktiviert wurden. 

Sie werden wieder aktiviert, wenn der 

Fahrer beschließt, die „Unterstützung der 

Spurzentrierung.“-Funktion zu stoppen.

2.119

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Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(3/16)

2

3

6

7

1

9

8

5

4

2.120

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Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Radar 

8

 Fortsetzung

Die maximale Reichweite des Systems be-

trägt ca. 150 Meter. Diese kann je nach Stra-

ßenzustand unterschiedlich sein (Bodenfrei-

heit, Wetterbedingungen usw.).

Stellen Sie sicher, dass der Radarbe-

reich nicht verdeckt (z. B. durch Schmutz, 

Schlamm, Schnee oder ein schlecht ange-

brachtes vorderes Kennzeichen), beschä-

digt, verändert (einschließlich Lackierung) 

oder durch irgendein an der Fahrzeugfront 

(z. B. am Grill oder Logo) angebrachtes Zu-

behörteil abgedeckt ist.

Aktive Fahrzeugkontrolle 

9

Dieses System liefert dem Steuergerät In-

formationen zur Fahrzeugdynamik 

1

 (Ge-

schwindigkeit, Querbeschleunigung usw.) 

und wirkt auf das Bremssystem ein, um die 

Verzögerung zu steuern und das Fahrzeug 

im Stillstand zu halten.

Steuergerät 

1

Empfängt Informationen vom Radar und 

der Kamera, um die Fahrtrichtung und die 

Geschwindigkeit des Fahrzeugs (Beschleu-

nigen oder Bremsen) zu bestimmen. Es 

steuert unter anderem die Aktivierung/De-

aktivierung des Systems (Türöffnung usw.).

Kamera 

2

Erkennt Markierungen auf dem Boden, Stra-

ßenschilder und die Stellung von Fahrzeu-

gen auf den verschiedenen Fahrspuren. Sie 

ergänzt die vom 

8

 Radar übermittelten Infor-

mationen.

Darauf achten, dass die Windschutzscheibe 

frei (von Schmutz, Schlamm, Schnee usw.) 

ist.

Luftbild und Karten 

3

(Je nach Land und Abonnement)

Straßenkarten und bestimmte Fahrbedin-

gungen (Kreisverkehre und Kurvenfahrten) 

werden entsprechend der vom Fahrzeug zu-

rückgelegten Strecke heruntergeladen. Das 

System kann die Verzögerung nach einer 

Änderung der auf Verkehrszeichen ange-

zeigten Geschwindigkeitsbegrenzung vor-

wegnehmen, abhängig von den vom Fahrer 

gewählten Parametern.

Luftbilder und Karten 

3

 Fortsetzung

(Je nach Land und Abonnement)
Das System kann auch die Geschwindig-

keit des Fahrzeugs anpassen, wenn es sich 

einer Kurve oder einem Kreisverkehr nähert.

Elektrische Parkbremse 

4

Das Fahrzeug steht unter bestimmten Be-

dingungen still.

Kapazitiver Sensor 

5

Je nach Fahrzeug erkennt er Hände am 

Lenkrad

Servolenkung 

6

Betätigt die Vorderräder, um die Fahrtrich-

tung Ihres Fahrzeugs gemäß den vom 

1

 

Steuergerät übermittelten Informationen zu 

unterstützen.

Motorsteuergerät 

7

Es steuert und weist den Motor an, die erfor-

derliche Beschleunigung auszuführen.

Radar 

8

Berechnet den Abstand von Ihrem Fahrzeug 

zum vorausfahrenden Fahrzeug.

Radar- und Kamerabereiche 

müssen sauber und frei von 

Modifikationen sein, um eine 

ordnungsgemäße Funktion des 

Systems sicherzustellen.

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(4/16)

2.121

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Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(5/16)

10

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20

21

2.122

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Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Bedienelemente

10

  Nach oben: Aktivierung, Erhöhung der 

Fahrgeschwindigkeit oder Erinnerung an 

die gespeicherte Fahrgeschwindigkeit 

(

RES/+

).

10

  Nach unten: Aktivierung, Reduzierung 

der Fahrgeschwindigkeit oder Speiche-

rung der aktuellen Fahrgeschwindigkeit 

(

SET/-

).

11

  Die aktive Funktion auf Standby schalten 

(mit Speichern der Regelgeschwindig-

keit) (

0

).

12

   Drehzahlbegrenzer  Aktivierung/Deakti-

vierung 

.

13

  Einstellen des Folgeabstandes.

14

  Hauptschalter des adaptiven Tempoma-

ten für Stopp/Start.

15

 Kontextuelle Schaltfläche.

16

   „Spurhaltesystem“-Funktion 

 Akti-

vierungs-/Deaktivierungsschalter.

Wird auf der Instrumententafel 

angezeigt

17

   Hinweissymbol 

 für den adaptiven 

Tempomaten mit Stop and Go-Funktion.

18

 Gespeicherte Reisegeschwindigkeit.

19

   Vorausfahrendes  Fahrzeug.

20

 Gespeicherter sicherer Abstand.

21

  Linke und rechte Blinkleuchten.

22

   „Unterstützung der Spurzentrie-

rung.“-Funktion 

 Warnleuchte.

Lenkrad 

23

Der Fahrer muss immer die Hände am Lenk-

rad lassen. Wenn der Fahrer das Lenkrad 

mit genügend Kraft dreht, wird die Funktion 

„Unterstützung der Spurzentrierung.“ über-

gangen, damit der Fahrer die Kontrolle über 

das Fahrzeug wiedererlangen kann.
Unter bestimmten Bedingungen (scharfe 

Kurven usw.) kann eine Vibration am Lenk-

rad ausgelöst werden, um den Fahrer darauf 

hinzuweisen, dass er die Kontrolle über das 

Fahrzeug wieder übernehmen muss. 
Wenn der Fahrer das Lenkrad nicht bedient 

(es werden keine Hände erkannt), wird die 

„Unterstützung der Spurzentrierung.“-Funk-

tion nach mehreren Warnungen deaktiviert.

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(6/16)

2.123

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Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Aktivierung der Funktion 

„Unterstützung der 

Spurzentrierung.“ 

Die Funktion „Unterstützung der Spurzen-

trierung.“ muss zuvor über den Multime-

dia-Bildschirm ausgewählt werden, um akti-

viert zu werden.

Aus der „Fahrzeug“-Welt wählen Sie die Re-

gisterkarte „Fahrassistent“ und dann das 

„Spurhaltesystem“ Menü.

Wählen Sie „Unterstützung der Spurzentrie-

rung.“.

Diese Auswahl bleibt gespeichert, wenn das 

Fahrzeug angehalten wird. „Spurhaltesys-

tem“ muss aktiviert sein. Wenn die Warn-

leuchte der Taste 

16

 nicht leuchtet, drücken 

Sie die Taste 

16

.

Die Meldung „Spurhaltesystem  aktiviert“ 

wird in der Instrumententafel angezeigt, um 

zu bestätigen, dass die Funktion aktiviert ist.

Dieser Zustand bleibt gespeichert, wenn das 

Fahrzeug angehalten wird.

Der adaptive Tempomat mit Reglerfunktion 

Stop and Go muss eingeschaltet sein. Drü-

cken Sie zur Aktivierung die Taste 

14

. Die 

Meldung „Aktiver Fahrerassistent bereit: 

SET zur Aktivierung“ (oder, je nach Fahr-

zeug, „Stauassistent bereit: SET zum Akti-

vieren“) erscheint auf der Instrumententafel.

Die Kontrolllampe 

22

 

 wird in der Ins-

trumententafel in Grau angezeigt.

Drücken Sie nun die Lenkradsteuerung 

10

 

nach unten (

SET/-

).

Der „Active Driver Assist“ bestehend aus 

adaptivem Tempomat Stop and Go und der 

Funktion „Unterstützung der Spurzentrie-

rung.“ ist dann aktiviert.

16

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(7/16)

Bei den MULTI-SENSE „All-Terrain“- 

und „Snow“-Modi 

 3.2 kann die 

Funktion nicht aktiviert werden, oder 

sie deaktiviert sich automatisch selbst, 

wenn einer dieser Modi gewählt wird.

Wenn die Funktion aktiv ist und das Fahr-

zeug in die Mitte der Spur gesteuert wird, 
leuchtet das Hinweissymbol 

22

 

 grün 

und die Anzeigen für die linke und rechte 

Fahrspurmarkierung 

21

 werden in der Inst-

rumententafel angezeigt.

Sie können die Funktion „Unterstützung der 

Spurzentrierung.“ jederzeit durch Bewegen 

des Lenkrads unterbrechen. Sobald Sie auf-

hören, das Lenkrad zu drehen, wird die „Un-

terstützung der Spurzentrierung.“-Funktion 

wieder aktiviert.

Hinweis:

 Sie müssen Ihre Hände am Lenk-

rad lassen, wenn Sie die „Unterstützung der 

Spurzentrierung.“-Funktion verwenden.

22

21

21

2.124

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Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(8/16)

Spurposition anpassen

(je nach Fahrzeug)
Wenn die „Unterstützung der Spurzentrie-

rung.“-Funktion aktiviert ist, leuchtet die 

Kontrolllampe 

22

 in der Instrumententafel 

grün. Drehen Sie das Lenkrad leicht nach 

rechts oder links. Das Fahrzeug wechselt 

auf die gewählte Seite, ohne dass die „Un-

terstützung der Spurzentrierung.“-Funktion 

deaktiviert wird. 

Wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind 

(mäßige Geschwindigkeit usw.), bleibt das 

Fahrzeug in der Offset-Position, wenn Sie 

aufhören, das Lenkrad zu drehen.
Die 

21

-Linien zeigen die aktuelle Einstellung 

an.
Um wieder zur Mitte der Fahrspur zurückzu-

kehren, drehen Sie das Lenkrad leicht in die 

entgegengesetzte Richtung und lassen Sie 

das Lenkrad los, sobald das Fahrzeug die 

Mitte erreicht hat.
Unter bestimmten Bedingungen (z. B. 

Kurve, Geschwindigkeit) kann das Fahrzeug 

automatisch neu zentriert werden.

22

21

21

2.125

DEU_UD82172_1

Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Sobald die Voraussetzungen wieder erfüllt 

sind, lenkt die Funktion das Fahrzeug erneut 

in die Mitte der Fahrspur. Das Hinweissym-
bol 

22

 

 sowie das linke und rechte 

Markierungssymbol 

21

 werden in der Instru-

mententafel grün angezeigt.

–  das System vorübergehend gestört ist 

(z. B. Schmutz, Schlamm, Schnee, Kon-

densation usw. auf der Kamera).

Bestimmte Aktionen des Fahrers unterbre-

chen die „Spurhaltefunktion“ ebenfalls:
–  aktivieren der Blinker;
–  Drehen des Lenkrad mit ausreichend 

Kraft.

Im Standby-Modus der Funktion werden das 
Hinweissymbol 

22

 

 und die Anzeigen 

für die linke und rechte Fahrspurmarkie-

rung 

21

 in der Instrumententafel grau dar-

gestellt.

Sie können 

die Fahrtrichtung

 jederzeit 

durch Bewegen des Lenkrads anpas-

sen.

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(9/16)

„Spurhaltefunktion“ im Standby-

Modus

Die „Spurhaltefunktion“ wird automatisch in 

den Standby-Modus versetzt, wenn:
–  der adaptive Tempomat mit Stop and 

Go-Funktion wird in den Standby-Modus 

versetzt. 

 2.95;

–  das System die Markierungen nicht mehr 

erkennt oder nur noch eine Fahrspurmar-

kierung erkannt wird;

–  die Spur zu eng oder zu breit ist;
–  das System keine Hände am Lenkrad er-

kennt;

–  die Kurve zu scharf ist;
–  in einigen Fahrsituationen (Kreisverkehr, 

Kreuzung usw.);

–  die Fahrzeuggeschwindigkeit ist größer 

als ca. 180 km/h, je nach Fahrzeug;

–  die Fahrzeuggeschwindigkeit unter etwa 

60 km/h liegt, ohne dass ein Fahrzeug 

vor diesem Fahrzeug fährt;

–  das Fahrzeug eine Markierung berührt 

ober überquert;

Wichtig: Halten Sie stets Ihre 

Füße in der Nähe der Pedale 

und die Hände am Lenkrad, 

damit Sie jederzeit reagieren 

können.

22

21

21

2.126

DEU_UD82172_1

Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Wenn der Fahrer die Hände nicht auf das 

Lenkrad legt, nachdem die Warnung ange-

zeigt wurde, ertönt ein Signalton und die 
Warnleuchte 

24

 

 blinkt auf der Inst-

rumententafel.
Die Bremsen werden dann wiederholt kurz 

betätigt, um dem Fahrer mitzuteilen, dass 

er die Kontrolle über das Fahrzeug wieder 

übernehmen muss, indem er die Hände auf 

das Lenkrad legt.
Reagiert der Fahrer nicht, schaltet der 

„Active Driver Assist“ die Warnblinkanlage 

ein und verlangsamt das Fahrzeug bis zum 

Stillstand.
Der Fahrer kann das Manöver ebenso wie 

„Active Driver Assist“ unterbrechen, indem 

er die Hände auf das Lenkrad legt, bremst 

oder die „Spurhaltefunktion“ bzw. die Stop 

and Go-Funktion des adaptiven Tempopilo-

ten deaktiviert.

Warnung „Hände am Lenk- rad 

lassen“

Wenn die „Unterstützung der Spurzentrie-

rung.“-Funktion Ihre Hände am Lenkrad 

nicht mehr erkennt, werden mehrere Warn-

stufen ausgelöst:
– 

nach 15 Sekunden

 erscheint die „Hände 

am Lenk- rad lassen“-Nachricht in gelber 

Farbe auf der Instrumententafel;

– 

nach etwa 30 Sekunden

 erscheint die 

Nachricht „Hände am Lenk- rad lassen“ 
und die Warnlampe 

24

 

 wird in 

roter Farbe auf der Instrumententafel an-

gezeigt, begleitet von einem allmählich 

lauter werdenden Piepton;

– 

nach ungefähr 45 Sekunden

 wird die 

aktuell wiedergegebene Audioquelle auf 

Standby geschaltet und der Warnton er-

klingt dauerhaft. Zugleich erlischt die 
Warnlampe 

24

 

 und die Meldung 

„Spurzentrierung deaktiviert“ wird in roter 

Schrift auf der Instrumententafel ange-

zeigt: 

Die „Spurhaltefunktion“ ist nun 

deaktiviert.

Wenn das System in den ersten beiden 

Warnstufen Hände am Lenkrad erkennt, 

wird die Warnung beendet. Die Funktion 

führt das Fahrzeug weiterhin in die Mitte 

der Fahrspur.

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(10/16)

24

Hände am Lenk- rad 

lassen

2.127

DEU_UD82172_1

Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Warnung „Hände am Lenk- rad 

lassen“ (Fortsetzung)

In einigen Fällen erkennt die „Spurhaltefunk-

tion“ Ihre Hände möglicherweise nicht mehr 

am Lenkrad und es ertönt ein Signal:
–  der Fahrer hält das Lenkrad nur ganz 

leicht fest;

–  der Fahrer trägt keine Handschuhe;
– ...

Wenn die 

Spurhaltefunktion“ deaktiviert 

wird, weil keine Hände am Lenkrad er-

kannt werden, bleibt der adaptive Tem-

pomat mit Stop and Go-Funktion weiter-

hin aktiv.

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(11/16)

Warnung zum kapazitiven 

Sensor: Das Anbringen von 

Zubehör am Lenkrad ist ver-

boten (Schutzabdeckung 

usw.).

2.128

DEU_UD82172_1

Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Scharfe Kurven

Im Falle einer scharfen Kurve und in Ab-

hängigkeit von der Geschwindigkeit des 

Fahrzeugs ist das Seitenhaltevermögen der 

Funktion begrenzt und erfordert vom Fahrer 

einen sofortigen Eingriff in das Lenkrad, 

damit das Fahrzeug in der Mitte der Fahr-

spur bleibt.

Wenn der Fahrer nicht eingreift, vibriert das 

Lenkrad um anzuzeigen, dass das Fahr-

zeug in Kürze die Fahrspur verlässt und der 

Fahrer unverzüglich die Kontrolle überneh-

men muss.

Das Hinweissymbol 

22

 

 und die An-

zeigen für die linke oder rechte Fahrspur-

markierung 

21

 werden in der Instrumenten-

tafel rot angezeigt.

Wenn das Fahrzeug eine Spur vollstän-

dig verlässt oder wenn die Kurve zu 

scharf ist, wird die Funktion „

Unterstüt-

zung der Spurzentrierung.

“ in Bereitschaft 

versetzt.

 Im Standby-Modus der Funktion 

werden das Hinweissymbol 

22

 

 und 

die Anzeigen für die linke und rechte Fahr-

spurmarkierung 

21

 in der Instrumententafel 

grau dargestellt.

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(12/16)

22

21

21

Die Funktion „Unterstützung der Spur-

zentrierung.“ kann den Fahrer beim 

Durchfahren eines Kreisverkehrs oder 

einer Kreuzung usw. nicht unterstützen 

und schaltet möglicherweise automa-

tisch auf Standby (siehe frühere Seiten).
In allen Fällen muss der Fahrer unter 

diesen Fahrbedingungen immer das 

Lenkrad drehen, um die Fahrzeugbahn 

zu steuern.

2.129

DEU_UD82172_1

Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Deaktivieren der „Unterstützung 

der Spurzentrierung.“-Funktion

Die Funktion „Unterstützung der Spurzent-

rierung.“ wird in folgenden Fällen deaktiviert:
–  sie die Taste 

16

 drücken. Die Deaktivie-

rung der Funktion wird durch Anzeigen 

der Meldung „Spurhaltesystem deakti-

viert“ auf der Instrumententafel bestätigt.

 

Hinweis:

 Drücken des Schalters 

16

 de-

aktiviert die Funktion „Unterstützung der 

Spurzentrierung.“, hat aber keinen Ein-

fluss auf den Betrieb von Stop and Go 

Adaptiver Tempomat (Regler-Funktion);

–  der adaptive Tempomat mit Stop and 

Go-Funktion wird deaktiviert 

 2.95.

 

Hinweis:

 Durch gleichzeitiges Drücken 

der Taste 

14

 

 deaktiviert den ad-

aptiven Geschwindigkeitsregler Stop and 

Go und die Funktion „Unterstützung der 

Spurzentrierung.“;

–  das System über einen Zeitraum von 

etwa 45 Sekunden keine Hände am 

Lenkrad erkennt;

–  die Funktion „Unterstützung der Spurzen-

trierung.“ kann über den Multimedia-Bild-

schirm deaktiviert werden (von der Welt 

„Fahrzeug“ aus die Registerkarte „Fahr-

assistent“ und dann das Menü „Spurhal-

tesystem“ wählen).

Das Hinweissymbol 

22

 

 und die An-

zeigen für die linke oder rechte Fahrspur-

markierung 

21

 in der Instrumententafel ver-

schwinden.

Funktionsstörungen

Wenn an der „Unterstützung der Spurzen-

trierung.“ eine Funktionsstörung erkannt 

wird, erscheint die Meldung „Fahrassis-

tenzsy- steme n. vorhan.“ oder „Fahrassis-

tenz- systeme prüfen“ in der Instrumenten-

tafel und die Funktion wird deaktiviert.
Der adaptive Tempopilot mit Stop and 

Go-Funktion bleibt in Betrieb.
Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.

16

14

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(13/16)

2.130

DEU_UD82172_1

Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Der „Active Driver Assist“ ist eine zusätzliche Fahrhilfe. Er entbindet den Fahrer unter keinen Umständen von dessen Verantwortung, 

auf Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sicherheitsabstände zu achten oder wachsam zu sein.

Der Fahrer muss stets die Kontrolle über das Fahrzeug haben.

 Der Fahrer muss Fahrtrichtung und Geschwindigkeit unabhängig von den Systemangaben immer an die Umgebung und die Fahr-

bedingungen anpassen.

Mit Ausnahme der Linien zur Begrenzung der Fahrspuren und der Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder im Rahmen der Erkennungskapazi-

tät des Systems werden die Verkehrszeicheninformationen (andere Verkehrszeichen, Ampeln, Fußgängerüberwege usw.) vom System nicht 

erkannt. Diese lösen keine Warnung oder Reaktion des Systems aus.
„Active Driver Assist“ verwendet die Funktion „Stop and Go adaptiver Tempomat“ sowie die „Spurhaltefunktion“. Das System darf auf keinen 

Fall als Hinderniserkennung oder Aufprallschutzsystem angesehen werden.

Verwenden Sie den „Active Driver Assist“ nur außerhalb geschlossener Ortschaften, auf breiten Straßen mit sichtbaren Linien.

Arbeiten/Reparaturen des Systems

–  Im Falle eines Aufpralls des Fahrzeugs auf ein Hindernis kann die Ausrichtung des Radarsensors und/oder der Kamera verändert und dem-

zufolge deren Funktion beeinträchtigt werden. Deaktivieren Sie das System und wenden Sie sich an eine Vertragswerkstatt.

–  Sämtliche Arbeiten (wie Reparaturen, Austausch, Arbeiten an der Frontscheibe, am Lack usw.) in der Nähe des Radarsensors und/oder der 

Kamera müssen fachmännisch ausgeführt werden.

Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(14/16)

2.131

DEU_UD82172_1

Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Deaktivieren des Systems

Sie müssen das System deaktivieren, wenn:
–  das Fahrzeug auf einer kurvenreichen Strecke fährt;

–  das Fahrzeug abgeschleppt wird (Pannenhilfe);
–  das Fahrzeug einen Anhänger oder Wohnwagen zieht;
–  das Fahrzeug in einem Tunnel oder in der Nähe einer Metallstruktur gefahren wird;
–  das Fahrzeug sich einer Mautstelle, einer Baustelle oder einer schmalen Fahrspur nähert;
–  das Fahrzeug einen sehr steilen Hang hinauf- oder hinabfährt;
–  die Sicht schlecht ist (blendende Sonne, Nebel usw.);
–  die Wetterbedingungen schlecht sind (Regen, Schnee, Seitenwind usw.);
–  das Fahrzeug auf rutschigem Untergrund (Regen, Schnee, Schotter usw.) gefahren wird;
–   kamerabereich beschädigt (z. B. innerer oder äußerer Frontscheibenbereich), Frontscheibe gesprungen oder verzogen;
–  der Radarbereich wurde beschädigt (Stöße usw.);
–  die Oberfläche des Lenkrads ist beschädigt oder feucht. 

Wenn sich das System nicht normal verhält, deaktivieren Sie das System und wenden sich an einen Vertragspartner.

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(15/16)

2.132

DEU_UD82172_1

Active Driver Assist (RHN - Renault)

 

Bestimmte Bedingungen können die Funktionsweise des Systems stören oder beeinträchtigen, wie z. B.:

–  Blockierung der Frontscheibe oder des Radarbereichs (Schmutz, Eis, Schnee, Kondensation usw.); kontrollieren Sie regelmäßig 

die Sauberkeit und den Zustand der Frontscheibe, der vorderen Wischerblätter und der vorderen Stoßfänger.

– komplizierte Umgebung (Tunnel, ...);

–  schlechte Witterungsbedingungen (Schnee, Starkregen, Hagel, Glatteis usw.);

–  schlechte Sichtverhältnisse (Nacht, Nebel, ...);

–  wenig Kontrast zwischen dem vorausfahrenden Fahrzeug und der Umgebung (z. B. weißes Fahrzeug in verschneiter Landschaft);

–  blendeffekte (durch Sonne, entgegenkommende Fahrzeuge, ...);

–  schmale, kurvenreiche oder hügelige Straßen (enge Kurven usw.);

–  die Teerlinien, die vom System als Linie erkannt werden;

–  enger/breiter werdende Fahrspuren;

–  abgefahrene, kontrastarme, sehr weit auseinander liegende oder nicht durchgängige Fahrspurmarkierungen;

–  Multiple Fahrbahnmarkierungen (Baustellenbereich, Abfahrten, Seitenstreifen usw.)

–  straßenschilder ohne Pfeil, die sich in einer Autobahnausfahrt befinden;

–  ein Gebiet mit geringer Konnektivität, die eine Geolokalisierung des Fahrzeugs unmöglich macht, oder Karten, die nicht aktuell sind;

–  ein Fahrzeug mit deutlichem Geschwindigkeitsunterschied;

–  Verwendung von Fußmatten, die nicht an das Fahrzeug angepasst sind. Verwenden Sie auf der Fahrerseite ausschließlich zum Fahr-

zeug passende Fußmatten, die sich an den vorinstallierten Elementen befestigen lassen. Überprüfen Sie diese Befestigungen regelmäßig. 

Legen Sie nie mehrere Matten übereinander. 

Die Pedale könnten dadurch blockiert werden.

In diesen Fällen

–  Es besteht die Möglichkeit unerwünschter Brems- oder Beschleunigungsvorgänge;

–  Es besteht die Möglichkeit, dass der Fahrzeugkurs falsch oder nicht korrigiert wird.

Viele unvorhergesehene Situationen können den Systembetrieb beeinträchtigen. Bestimmte Objekte oder Fahrzeuge, die im Erfassungsbe-

reich von Kamera oder Radar auftauchen, können vom System falsch interpretiert werden, was möglicherweise zu unangemessenem Be-

schleunigen oder Bremsen führt.

Sie sollten stets auf plötzliche Ereignisse achten, die möglicherweise während der Fahrt auftreten. Behalten Sie stets die Kontrolle 

über das Fahrzeug, indem Sie Ihre FüSe in der Nähe der Pedale und die Hände am Lenkrad halten, damit Sie jederzeit reagieren 

können.

ACTIVE DRIVER ASSIST 

(16/16)

aide au parking ..........................................

(jusqu’à la fin de l’UD)

conduite .....................................................

(jusqu’à la fin de l’UD)

radar de recul ............................................

(jusqu’à la fin de l’UD)

stationnement assisté ................................

(jusqu’à la fin de l’UD)

aide au parking : stationnement assisté ....

(jusqu’à la fin de l’UD)

aides à la conduite.....................................

(jusqu’à la fin de l’UD)

assistance à la conduite ............................

(jusqu’à la fin de l’UD)

2.133

DEU_UD82173_1

Aide au parking (RHN - Renault)

 

Aide au parking

EINPARKHILFE (1/6)

Funktionsprinzip

Durch Pfeile 

1

 markierte Ultraschallsenso- 

ren sind in den Stoßfängern verbaut und  

messen den Abstand zwischen dem Fahr- 

zeug und Hindernissen.
Diese Messung äußert sich in akustischen  

Signalen, die mit zunehmender Annäherung  

an das Hindernis in immer kürzeren Abstän- 

den ertönen. Sie werden zu einem Dauer- 

ton, wenn das Hindernis noch ca. 20 bis 30  

Zentimeter vom Fahrzeug entfernt ist.
Je nach Konfiguration des Fahrzeugs er- 

kennt das System Hindernisse an der Front,  

am Heck und an den Seiten des Fahrzeugs.
Die Einparkhilfe wird nur bei Fahrgeschwin- 

digkeiten unter ca. 10 km/h aktiviert.
Die Funktion berücksichtigt keine Anhänger- 

zug- oder Trägersysteme, die vom System  

nicht erkannt werden.

1

Diese Funktion ist eine zusätz- 

liche Hilfe, die bei einer Rück- 

wärtsfahrt durch Pieptöne den  

Abstand zwischen Ihrem Fahr- 

zeug und einem Hindernis anzeigt.
Sie kann keinesfalls die Wachsamkeit  

und die Verantwortung des Fahrers beim  

Rückwärts-Fahren ersetzen.
Der Fahrer muss während der Fahrt  

immer auf plötzliche Gefahrensitua- 

tionen gefasst sein: Bei allen Fahrma- 

növern sicherstellen, dass sich keine  

kleinen, schmalen und/oder sich be- 

wegenden Hindernisse (Kinder, Tiere,  

Kinderwagen, Fahrräder, Begrenzungs- 

steine, Pfosten usw.) im toten Winkel be- 

finden.

Position der  

Ultraschallsensoren 

1

Stellen Sie sicher, dass die durch die  

Pfeile 

1

 bezeichneten Ultraschallsensoren  

nicht verdeckt (durch Schmutz, Schlamm,  

Schnee oder ein schlecht montiertes/ange- 

bautes Nummernschild), beschädigt, modi- 

fiziert (einschließlich Lackierung) oder durch  

am Heck und/oder, je nach Fahrzeug, an der  

Front oder an den Seiten des Fahrzeugs an- 

gebrachte Zubehörteile blockiert sind.

2.134

DEU_UD82173_1

Aide au parking (RHN - Renault)

 

Bei Annäherung an das Hindernis ertönt das  

akustische Signal in immer kürzeren Abstän- 

den und zuletzt in ca. 20 cm Entfernung bei  

einem seitlichen Hindernis und ca. 30 cm  

bei einem Hindernis vor oder hinter dem  

Fahrzeug als Dauerton. Die grünen, oran- 

gefarbenen (bzw. gelben, je nach Fahrzeug)  

und roten Zonen werden auf dem Display 

C

  

angezeigt.

Hinweis:

 Wird während eines Fahrmanö- 

vers die Fahrtrichtung geändert, wird die  

Gefahr einer Kollision mit einem Hindernis  

möglicherweise verspätet signalisiert.

EINPARKHILFE (2/6)

C

A

B

2

Hinweis:

 Das Display 

2

 zeigt die Umgebung  

um das Fahrzeug an, zusätzlich werden Sig- 

naltöne ausgegeben.
Bevor die seitliche Erfassung aktiviert wird,  

müssen einige Meter gefahren werden.
Wenn alle Bereiche grau hinterlegt sind, wird  

die gesamte Fahrzeugkontur überwacht:
– 

A

: Analyse der Umgebung des Fahr- 

zeugs läuft;

– 

B

: Analyse der Umgebung des Fahr- 

zeugs durchgeführt.

Wenn Sie beim Rangieren mit  

dem unteren Fahrzeugbereich  

gegen eine Beton-Wegmarke,  

einen hohen Bordstein oder  

andere straßenbauliche Einrichtungen  

stoßen, kann das Fahrzeug beschädigt  

werden. Es kann beispielsweise zur Ver- 

formung einer Achse kommen.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug gegebenenfalls 

von einer Vertragswerkstatt überprüfen, 

um jegliches Unfallrisiko auszuschlie-

ßen.

Hinweis:

 Bei Fahrzeugen mit 360-Grad-Ka- 

mera 

 2.145 wird die Analyse der 

Fahrzeugumgebung (Bereiche 

A

 und 

B

) in  

der Vogelperspektive oder Seitenansicht  

nicht angezeigt.

Funktionsweise

Die meisten Gegenstände, welche sich vor,  

hinter und an den Seiten des Fahrzeugs be- 

finden, werden erkannt.

écrans

écran multimédia .................................

(page courante)

2.135

DEU_UD82173_1

Aide au parking (RHN - Renault)

 

D

Erfassung von seitlichen Hindernissen

Je nach Ausrichtung der Räder bestimmt  

das System die Fahrtrichtung des Fahr- 

zeugs und macht Sie gegebenenfalls auf  

die Gefahr eines Zusammenpralls mit einem  

Hindernis 

3

 seitlich vom Fahrzeug aufmerk- 

sam.

EINPARKHILFE (3/6)

Wenn ein Hindernis seitlich vom Fahrzeug  

erkannt wird:
–  Besteht die Gefahr eines Aufpralls, er- 

tönen bei Annäherung an das Hindernis  

akustische Signale in immer kürzeren Ab- 

ständen, bis nur noch ein Dauerton wahr- 

nehmbar ist. Die grünen, orangen und  

roten Bereiche werden im Display 

D

 an- 

gezeigt.

–  Wenn keine Aufprallgefahr besteht, ertönt  

kein akustisches Signal bei Annäherung  

an das Hindernis. Die grünen, orangen  

und roten Bereiche werden schraffiert im  

Display 

D

 angezeigt.

Hinweis:

 Wird während eines Fahrmanö- 

vers die Fahrtrichtung geändert, wird die  

Gefahr einer Kollision mit einem Hindernis  

möglicherweise verspätet signalisiert.

4

Aktivieren/Deaktivieren

Aus der „Fahrzeug“-Welt Ihres 

4

 Multime- 

dia-Bildschirms drücken Sie auf das „Park- 

assistent“ Menü.
Aktivieren oder deaktivieren Sie Bereiche,  

die von den Ultraschalldetektoren abge- 

deckt werden.

Wenn Sie beim Rangieren mit dem unteren Fahrzeugbereich gegen eine Beton-Wegmarke, einen hohen Bordstein oder andere  

straßenbauliche Einrichtungen stoßen, kann das Fahrzeug beschädigt werden. Es kann beispielsweise zur Verformung einer Achse  

kommen.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug gegebenenfalls von einer Vertragswerkstatt überprüfen, um jegliches Unfallrisiko auszuschließen.

3

écrans

écran multimédia .................................

(page courante)

2.136

DEU_UD82173_1

Aide au parking (RHN - Renault)

 

Einstellungen

Je nach Fahrzeug können bei stehendem  

Fahrzeug und laufendem Motor bestimmte  

Einstellungen vom Multimedia-Display 

4

 aus  

geändert werden.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte  

der Multimedia-Bedienungsanleitung.
Wählen Sie in Welt „Fahrzeug“ das Menü  

„Parkassistent“ und dann „Ton“ aus.
Sie können folgende Parameter ändern:
– „Tonsignal“: Wählen Sie die Art der akus- 

tischen Warnung;

– „Lautstärke“: Stellen Sie die Lautstärke  

für die Erkennung von Hindernissen mit  

dem Lautstärkebalken ein.

Deaktivierung des Tons des Systems

Den Ton der Einparkhilfe aktivieren oder de- 

aktivieren.

Hinweis:

 Wenn Sie den Ton deaktivieren,  

werden Sie bei der Annäherung an ein Hin- 

dernis nicht mehr durch akustische Signale  

gewarnt.

EINPARKHILFE (4/6)

Bei Fahrzeuggeschwindigkeiten unter  

ca. 10 km/h können bestimmte Ge- 

räuschquellen (Motorrad, LKW, Press- 

lufthammer usw.) die akustischen Sig- 

nale der Einparkhilfe auslösen.

Manuelles Deaktivieren der  

Einparkhilfe

Sie müssen die Funktion deaktivieren, wenn:
–  sich vor den Ultraschalldetektoren vom  

System nicht erkannte Abschlepp-, 

 

Träger- oder Anhängerzugvorrichtungen  

befinden

–  Bei einer Beschädigung der Ultraschall- 

sensoren

Automatische Deaktivierung der  

Einparkhilfe

Das System deaktiviert sich:
– wenn die Fahrgeschwindigkeit ca. 

 

10 km/h überschreitet;

–  je nach Fahrzeug, wenn das Fahrzeug  

länger als ca. fünf Sekunden steht und  

ein Hindernis erkannt wird (zum Beispiel  

bei einem Stau…);

–  wenn sich der Wahlhebel in Stellung 

N

  

befindet;

–  wenn eine Störung festgestellt wird.

Hinweis:

 ist das Fahrzeug mit einer vom  

System erkannten Anhängerzugvorrichtung  

ausgestattet, wird nur die hintere Einpark- 

hilfe deaktiviert.

Funktionsstörungen

Wenn das System eine Betriebsstörung  

erkennt, ertönt beim ersten Einlegen des  

Rückwärtsgangs ca. drei Sekunden lang ein  

Signalton und es wird die Nachricht „Park- 

sensoren prüfen“ auf der Instrumententafel  

angezeigt. Kontrollieren Sie, ob die Ultra- 

schallsensoren des Fahrzeugs sauber sind.  

Wenn die Meldung weiterhin angezeigt wird,  

wenden Sie sich an einen Vertragspartner.

2.137

DEU_UD82173_1

Aide au parking (RHN - Renault)

 

EINPARKHILFE (5/6)

Arbeiten/Reparaturen des Systems

–  Bei einer Kollision kann die Ausrichtung der Sensoren verstellt und demzufolge deren Funktion beeinträchtigt werden. Deaktivieren Sie die  

Funktion und wenden Sie sich an eine Vertragswerkstatt.

–  Sämtliche Arbeiten (Reparaturen, Austausch usw.) im Einbaubereich der Sensoren müssen fachmännisch ausgeführt werden.
Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.

Störungen des Systems

Bestimmte Bedingungen können die Funktionsweise des Systems stören oder beeinträchtigen, wie z. B.:
–  schlechte Witterungsbedingungen (Regen, Schnee, Hagel, Glatteis, usw.);
–  bei Exposition gegenüber starken elektromagnetischen Wellen (unter Hochspannungsleitungen usw.);
–  bestimmte Arten von Geräuschen (Motorrad, LKW, Druckluftbohrmaschine usw.);
–  Montage einer ungeeigneten Anhängerkupplung (Kugel oder Haken).

Falschalarm oder keine Warnung

Wenn sich das System nicht normal verhält, deaktivieren Sie das System und wenden sich an einen Vertragspartner.

2.138

DEU_UD82173_1

Aide au parking (RHN - Renault)

 

EINPARKHILFE (6/6)

Einschränkungen des Systems

–  Der Bereich um die Sensoren muss sauber und ohne Änderungen bleiben, um die korrekte Funktion des Systems zu gewährleisten.
–  Kleine Gegenstände, die sich in der Nähe des Fahrzeugs bewegen (Motorräder, Fahrräder, Fußgänger usw.), werden vom System  

möglicherweise nicht erkannt.

–  Das System erkennt Objekte, die sich zu nahe am Fahrzeug befinden, möglicherweise nicht.
–  Das System warnt möglicherweise nicht, wenn sich die anderen Fahrzeuge oder Objekte mit einer deutlich anderen Geschwindigkeit be- 

wegen.

–  Bei einer Änderung der Fahrtrichtung während eines Manövers meldet das System Hindernisse möglicherweise nur verzögert.
–  Wenn das Fahrzeug einen Anhänger zieht, muss der Parkassistent hinten deaktiviert werden.

Deaktivieren der Funktion

Sie müssen die Funktion deaktivieren, wenn:
–   der Bereich um die Sensoren (Heckstoßfänger) wurde beschädigt;
–  Das Fahrzeug ist mit einer vom System nicht erkannten Anhängerzugvorrichtung ausgestattet (Kugel, Haken, Adapter usw.).

freinage actif d’urgence en marche arrière 

(jusqu’à la fin de l’UD)

2.139

DEU_UD82174_1

Freinage actif d‘urgence en marche arrière (RHN - Renault)

 

Freinage actif d’urgence en marche arrière

AKTIVE NOTBREMSUNG IM RÜCKWÄRTSGANG (1/3)

Zusätzlich zur Funktion „Parkdistanzkont-

rolle“ 

 2.133 und anhand der Informationen 

der vier zentralen Sensoren, die sich am 

Heck des Fahrzeugs befinden, erkennt das 

System feste Hindernisse, die sich hinter 

Ihrem Fahrzeug befinden. Wenn eine erheb-

liche Kollisionsgefahr besteht, veranlasst 

das System automatisch eine Bremsung 

des Fahrzeugs.

Hinweis:

 Stellen Sie sicher, dass die vier  

zentralen Sensoren, die sich am Heck des  

Fahrzeugs befinden, nicht verdeckt sind  

(durch Schmutz, Schlamm, Schnee usw.).

MaSnahme

Feste Hinderniserkennung hinten

Wenn im Rückwärtsgang (bei Geschwindig- 

keiten zwischen 3 und 10 km/h) die Gefahr  

eines Zusammenstoßes mit einem festen  

Hindernis besteht, 

veranlasst das System  

automatisch eine Bremsung des Fahr- 

zeugs

. Auf dem Multimedia-Bildschirm 

1

  

wird eine visuelle Rückmeldung 

 

2

  

angezeigt, begleitet von einem Signalton.

Wenn das Fahrzeug zum Stillstand gekom- 

men ist, muss es vom Fahrer mit dem Fuß  

auf dem Bremspedal gehalten werden.

Diese Funktion dient als zu- 

sätzliche Fahrhilfe. Diese 

 

Funktion ersetzt keinesfalls  

die Wachsamkeit und Verant- 

wortung des Fahrers, welcher stets die  

Kontrolle über sein Fahrzeug behalten  

muss.

1

Wenn Sie beim Rangieren mit  

dem unteren Fahrzeugbereich  

gegen eine Beton-Wegmarke,  

einen hohen Bordstein oder  

andere straßenbauliche Einrichtungen  

stoßen, kann das Fahrzeug beschädigt  

werden. Es kann beispielsweise zur Ver- 

formung einer Achse kommen.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug gegebenenfalls  

von einer RENAULT Vertragswerkstatt  

überprüfen, um jegliches Unfallrisiko  

auszuschließen.

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Freinage actif d‘urgence en marche arrière (RHN - Renault)

 

AKTIVE NOTBREMSUNG IM RÜCKWÄRTSGANG (2/3)

Aktivieren, Deaktivieren des  

Systems

Um die Funktion zu aktivieren oder zu deak- 

tivieren, wählen Sie den Modus „Fahrzeug“,  

dann „Parkassistent“. Wählen Sie „Aktive  

Notbremsung hinten“.
Wenn die Funktion deaktiviert ist, wird die  
Warnlampe 

3

 

 auf dem Multime- 

dia-Bildschirm angezeigt.

Funktionsstörungen

Wenn das System eine Betriebsstörung er- 

kennt, wird die aktive Notbremsung im Rück- 

wärtsgang automatisch deaktiviert.

Die Warnlampe 

3

 

 wird auf dem Mul- 

timedia-Bildschirm zusammen mit, je nach  

Art der Störung, einer der folgenden Mel- 

dungen in der Instrumententafel angezeigt:
–  „Einparkhilfe nicht verfügbar“;

oder

– „Parksensoren prüfen“;

oder

– „Fahrassistenzsy- steme n. vorhan.“;

oder

– „Fahrassistenz- systeme prüfen“.
Je nach Fahrzeug erscheint beim Anzeigen  

der Meldung die Warnlampe 

©

 in der  

Instrumententafel.
Reinigen Sie die Ultraschall-Sensoren.  

Sollte das Problem weiterbestehen, wenden  

Sie sich an eine Vertragswerkstatt.

Parkassistent

Vorne

Seitlich

Hinten

Ton

Warnung beim Rück-

wärts-Ausparken
Aktive Notbremsung hinten

Sicherer Ausstieg der Insassen

3

2

Wenn das Fahrzeug mit einer vom System  

erkannten Anhängerkupplung ausgestattet  

ist und ein Anhänger angeschlossen wurde,  

wird die aktive Notbremsung im Rückwärts- 

gang automatisch deaktiviert und die Mel- 

dung „Anhänger: Parksensoren aus“ in der  

Instrumententafel angezeigt und die Warn- 
leuchte 

3

 

 

 leuchtet auf dem Multime- 

dia-Bildschirm.

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Freinage actif d‘urgence en marche arrière (RHN - Renault)

 

Aktive Notbremsung im Rückwärtsgang

Diese Funktion dient als zusätzliche Fahrhilfe. Diese Funktion kann unter keinen Umständen die Wachsamkeit und Verantwortung  

des Fahrers ersetzen.

Einige Klima- und Umweltbedingungen können das System stören oder beschädigen. Daher sollte der Fahrer während der Fahrt immer auf  

plötzliche Zwischenfälle gefasst sein: Achten Sie beim Manövrieren immer darauf, dass sich keine kleinen, schmalen, sich bewegenden Hin- 

dernisse (wie z. B. ein Kind, ein Tier, ein Kinderwagen, ein Fahrrad, ein Stein, ein Pfosten usw.) im toten Winkel befinden.
Die Funktion kann verzögert oder gar nicht einsetzen, wenn das System eindeutige Anzeichen erkennt, dass der Fahrer die Kontrolle über das  

Fahrzeug übernimmt (Eingriff an Lenkrad, Pedalen usw.).

Arbeiten/Reparaturen des Systems

–  Im Falle eines Aufpralls können die hinteren Sensoren und ihre Leistung beeinträchtigt werden. Deaktivieren Sie die Funktion und wenden  

Sie sich an eine Vertragswerkstatt.

–  Alle Arbeiten in dem Bereich, in dem sich die Sensoren befinden (Reparaturen, Auswechslungen, Änderungen am Stoßfänger usw.),  

müssen von einem qualifizierten Fachmann durchgeführt werden.

Arbeiten am System dürfen nur von einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.

Deaktivieren der Funktion

Sie müssen die Funktion deaktivieren, wenn das Fahrzeug abgeschleppt wird (Pannenhilfe) oder wenn das Fahrzeug mit einer Anhängerkupp- 

lung ausgestattet ist, die vom System nicht erkannt wird.
Wenn sich das System nicht normal verhält, deaktivieren Sie das System und wenden sich an einen Vertragspartner.

AKTIVE NOTBREMSUNG IM RÜCKWÄRTSGANG (3/3)

 

 

 

 

 

 

 

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