Фонетика. Экзаменационные билеты для студентов с ответами (2020 год) - часть 6

 

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Фонетика. Экзаменационные билеты для студентов с ответами (2020 год) - часть 6

 

 

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Intonation ist die 

Veränderung des Tones nach Höhe, Dauer, Stärke und anderen 

Merkmalen beim Sprechen. 

 

1.

Die Melodie (die Tonfuerung)

2.

Die Betonung (der Akzent)

3.

Der Rhythmus (die temporale Wiederholung von betonte und unbetonte Silbe)

4.

Die Pausen

5.

Die Klangfarbe

6.

Das Tempo

Diese Mittel formen eine Wortfolge zu einem ganzen Text (und gliedern ihn).
Die Intonation charaktirisiert die Akzentstellen und das Ende. Die Intonation zeigt 
an, ob eine Wortfolge abgeschlossen ist oder nicht, ob sie es als Aussage oder 
Ausruf zu verstehen ist, ob der Sprechabweisend freundlich oder nischt ist.
1.Die Melodie. Tonfuerung:
1) steigend 2) tief 3) fallend 4) oben, hoch
Die Toene im Sinne der Phonologie sind Tonhoeverlaeufige, die distinktiv zur 
Unterscheidung von Woerter eingezetzt werden.
Die Melodie ist die Tonhoehende Bewegung der Stimme innerhalb einer 
Aeusserung. Das ist Hauptmerkmal der Intonation. Die Terminalmelodie drueckt die
Abgeschlossenheit des Gedankes aus. Sie ist fuer Aussagesaetze, 
Auffoerderungsaetze und Fragesaetze mit einem Fragewort kennzeichnet. Sie ist im
Vorlauf relativ eben, im Volllauf fallend, im Nachlauf weiter fallend bis zum 
tiefschluss.
Die Progrediente Melodie drueckt die Nichtabgeschlossenheit des Gedankes aus. 
Sie ist im Vorlauf leicht ansteigend, im Vollauf-fallend-steigend, im Nachlauf-leicht 
einsteigend bis zum Halbschluss.
Die interrogative Melodie drueckt eine Frage aus: sie kommt in Fragesaetzen ohne 
Fragewort, sowie in Wiederholungsfragen und hoefflichen Fragesaetze mit einem 
Fragewort vor. Sie ist im Vorlauf relativ eben, im Volllauf fallend-steigend, im 
Nachlauf steigend bis zum Hochschluss.

2. Die Satzbetonung-die logische Hervorhebung einer Silbe im Rahmen eines 
Wortes in einer Phrase. Sie gestaltet die einzelnen Laute in Woerter, Sprechtakte 
und Phrasen. Die Kommunikative Gliederung der Phrase: die Thema/Rhema 
Verhaeltnisse. Die Struktur, die aus 2 Gipfeln besteht. Diese Gipfel werden die 
Satzbetonung haben.
Alle Bestandteile der Intonation arbeiten und wirken mit. 

3. Der Rhythmus-die Abfolge der betonnten und unbetonnten Silben. Die richtige 
Rhytmisierung hilft die Rede zu segmentieren und sie erkennen. Auf phonetische 
Ebene kann der Rhythmus durch Segmentare und suprosegmentare Mittel 
konstruiert werden. 

4.  Die Pause - kurze Unterbrechung, vorübergehendes Aufhören von etwas. Die 
Pausen gliedern die Phrase, den Redestorm in kleinere Einheiten.
Manchmal koennen die Sprechpausen auch eine distinktive Funktion ausueben. Sie
aeussert sich darin, dass die Sprechpausen semantisch-syntaktische Beziehungen 
im Satz ausdruecken (z.B. Er dachte, sie wird bestimmt kommen. Er, dachte sie, 
wird bestimmt kommen).

5. Die Klangfarbe. Sie ist am wenigstens erforscht. Sie hat eine emotionale 
Funktion. Je nach dem Gefuel, das der Sprecher zum Ausdruck bringt, veraendert 
er das emotionale Timbre seiner Stimme. Die menschlichen Emotionen sind 
international und koennen sich in der Rede veschiedener Sprachtraeger durch 
aehnliches emotionales Timbre auessern.

7.

Das Tempo-die Anzahl der Redeeinheiten pro Zeitintervale. *Rhema hat ein 
langsameres Tempo

Das Sprechtempo kann individuell veschieden sein. Darin realisiert sich emotionaler
Zustand des Sprechers und sein Gedankenablauf. Das Redetempo wird sowohl von
sprachlichen als auch von aussersprachlichen Faktoren beeinflusst. Tempo – 
verlangsamt/ beschleunigt. haengt von der Dauer der Silbe ab

Besonderheiten der Intonationsmittel des Deutschen im vergleich zum 
Russisch
 

Jede Sprache kennzeichnet ein bestimmtes rhythmisches Gepraege/ bestimmte 

Dynamik. 

Deutsch – die Dynamik der Stakatto (starker Atemdruck, Ein-, Absatz, Energie der 
Artikulation)
Russisch - die Dynamik der Legatto (weich, melodisch, fliebend)

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Intoneme und ihre Varianten in der deutschen Sprache. Intonationsmodelle und ihre
distinktive Merkmale.
Im Deutschen unterscheidet man drei Intomeme:
1)Die Intoneme der 

Nichtabgeschlossenheit

: die Tonführung kann in diesem Fall 

schwebend, steigend, sowohl steigend-fallend und fallend-steigend sein.
Man realisiert diese Intoneme in den folgenden Satztypen:

1.

Alternative Fragen (Heißt du Peter oder Marco?)

2.

Bei der Aufzählung- mittlere Komponente (Ich habe Bier, 

Käse

 und 

Tee gekauft)

           3.Bestätigungsfragen( Du heißt Peter, nicht wahr?)
          
         2)Die Intoneme der 

Abgeschlossenheit: 

die fallende Tonführung ist für 

solche Intonemen typisch. Man kann bei solchen Sätzen auch die steigend-fallende 
Tonführung beobachten.
Solche Intonemen realisiert man in den folgenden Satztypen:
1.einsyntagmische Aussagesätze
2.Endsyntagmen der mehrsyntagmischen Aussagesätze
3.Fragesätze mit dem Fragewort(Wortfragen, W-Fragen)
4.Aufforderungssätze
Beispiele: 1.Ich heiße Peter.
2.Ich habe Bier, Käse und Tee gekauft.
3.Woher kommst du?
4.Nimm diesen Kugelschreiber!!!
           3)Die 

fragende

 Intoneme (interrogative Intoneme) realisiert man in den 

Satzfragen, dabei ist die Tobführung steigend
Möchtest du Tee?

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Intonationsgestaltung des Sprechtextes

     

 – Intonatorische modelle der deutschen Standardaussprache wie in einzelnen 
Aussprüchen vollständig realisiert. Der Sprechtext ist ein geschloss Infosgebilde. Im
Sprechtext erschienen mannigfaltige (различные) Verstärkungen, Schwächungen,  
Verschmelzungen, Absonderungen, Pausen, Tonhöhenveränderungen. 
Alle diese Veränderungen sind von aussersprachlichen Faktoren abhängig. Es 
erfolgt die kommunikativeve Textgestaltung als Einheit von Textstrategie und  
Texttaktik. 
Textstrategie: Gliederung in grössere Abschnitte und die Hervorhebung der für die 
Textperspektive wichtigen Sätze (Kulminationen). Texttaktik bezieht das auf die 
phonetische Eigenschaften des sogenannte Textkontinuums. Die 
Intonationsstruktur jenes Textes wird entsprechend der kommunikativen 
Gepflogenheit (традиции) der jeweiligen Sprache gestaltet. Jede Sprache hat 
eigene Intonationsgesetze. Das Verhältnis verschiedenen intonatorischer 
Satzstrukturen zueinander macht das Wesen der phonetischen Texttaktik aus. 
Textintologie – ihre Aufgabe besteht in der Best der intonatorischen Mittel, die in der
Sprache die Geschlossenheit des Textes gewährleisten (гарантировать) und die 
Funktion der Verbindung der entsprechenden Textelemente verwirklichen. Der 
Effekt nes schnellen Tempos der R entsteht durch die grosse Zahl kurzer Pausen. 
Sprechtakte können kurz (1-6 Silben), mittellang (7-12) und lang (12-20) sein. 
Häufige starke Betonungen zeugen von nem emotionalen Sprechen. Der 
Tonhöhenumfang (диапазон высоты тона) kann weit (

ausdruckvolle R

), mittelweit 

(

ruhige, emotional neutrale vorbereitete R

) und eng (

spontanes ungezwungenes 

Gespräch

) sein. Grad der Lautstärke. Durch den Rhythmus wird die Einheit und 

organische Geschlossenheit des Textes unmittelbar ausgedrückt. Jeder 
Ausspruchsanfang geht mit ner Tonhebung, jedes Ausspruchsende mit nem 
Toabfall einher (идти).

Organisierung und Gliederung des Sprechtextes

 – den Tetx bildet des Hauptthema. Jeder Kompositionsteil des Textes hat seine 
Kommunikationsabsicht, die von der Hauptkommunikationsabsicht des ganzen 
Textes abgeleitet wird. Der Grad der Selbständigkeit und der Abgeschlossenheit 
des Inhalts einzelner Sätze kann verschieden sein. Unter ihnen gibt es solche, die 
ohne vorangehende Sätze den verständlich sind. Die Verbindung der Sätze mitein 
auf syntaktischer Ebene erfolgt mit Hilfe von Konjunktion, Relativpronomen, 
Pronominaladverbialien. Die Intonation gestaltet verschiedenartige Beziehungen 
zwischen den Aussprüchen des Textes mit Hilfe prosodischer Mittel. Der Sprechtakt
tritt im Text als die kleinste intonatorisch gestaltete Einheit auf. Wenn die 
Verbindung zum nächsten Sprechtakt fehlt (beim terminalen Tonverlauf), tritt als 
differenzierendes Merkmal die Tiefschluss auf. Nach der Verbindungsart 
unterscheidet man 3 Gruppen von Sprechtakten:
1)mit einseitiger Abhängigkeit – sind mitein durch die Erklärung (

ich dachte, sie sei 

krank

), 

durch die Aufzählung (

Ich sehe Autos, Fahrraeder

), 

durch des Aneinanderreihen (

sie sass, und die Sendung war zu Ende

) verbunden.

Die Verstärkung des Tonanstiegs signalisiert die Wichtigkeit des nachfolgenden 
Spt-es. 

2) Spt-e mit beiderseitiger Abhängichkeit sind mitein verbunden durch Vergleich (

er 

sprach so gut, als ob…

), 

durch Gegenüberstellung (

das Spiel ist kurz, der Schmerz ist lang

). 

Diese Abhängichkeit der Spt-e wird durch ne intensive Akzentuierung der betonen 
Sil verwirklicht. 

3) Die gegenseitige Abhängichkeit ist in den Ankündigungen zu verwirklichen (i

ch 

will, sagt sie eifrig, nach Hause

).  Die Intonationsmittel dienen also den nur als Mittel

der Vereinigung des Ganzen sond auch als Mittel der Markierung einzelner 
Textteile.    

25

№ 25. Die phonetische Interferenz zwischen der russischen und der 
deutschen Sprache. Arten der Interferenz im Lautsystem.

Die Interferenz

 – der negative Beeinfluss der Muttersprache auf die Fremdsprache.

Das unbewusste Übertragen der phonetischen (lautlichen und intonatorischen) 
Besonderheiten der Muttersprache auf die Fremdsprache. Das unbewusste 
Übetragen bildet eine sogenannte Interferenz.

Merkmale der Interferenz.

1) 

die Artikulationsspannung.

3) 

Die Zungenbewegungen.

Deutsch – stark + stabil

Deutsch – die 

Vorverlagerung

Russisch – schwach + labil 

Russisch – 

die Rückverlagerung
2) 

Vorstülpung der Lippen.

4) 

Der Kehlkopf.

Deutsch – energisch

Deutsch – 

die Tiefstellung

Russisch – schwach

Russisch – 

die Hochstellung

Erscheinungen der Interferenz.

1) In der Muttersprache können einige Merkmale als phonologische gelten.
2) Ein phonetisches Merkmal der Fremdsprache fehlt in der Muttersprache.
3) Einige deutsche Phoneme können überhaupt im Russisch fehlen und werden 
durch ähnliche Phoneme ersetzt.
4) Die Scheinbare Ähnlichkeit der Phoneme.

Arten der Interferenz.

Interferenz im Vokalsystem.

1)  Im Deutschen ist das erste Drittel der Silbe besonders energisch. Im Russischen
ist das letzte Drittel besonders energisch.
2) Im russischen Vokalsystem gibt es weniger Oppositionen als im Deutschen 
Vokalsystem:

- die Opposition nach dem Grad der Zungenhebung (hintere, mittlere, 

obere);

- die Opposition nach dem Zungenhebung in horizontaler Richtung;
- Vokale können labialisiert/nicht labialisiert sein.

Diese drei Arten der Oppositionen sind für Russische und Deutsche Sprache 
aktuell, weiter kommen die Oppositionen, die nur für deutsche Sprache gelten:

-

lange/kurze Vokale;

-

offene/geschlossene Vokale

-

gleitend/nicht gleitend (für Diphtonge und Monophtonge).

3) Im Gegensatz zum Russischen sind im Deutschen Vokale deutlich zu 
unterscheiden, weil die Vokaldauer im Deutschen phonologische Opposition ergibt, 
z.B. 

Staat – Stadt, Beeren – Bären.

 Im Russischen gibt es keine phonologischen 

Wortoppositionen, die auf unterschiedlicher Vokaldauer beruhen.
4) Die deutschen langen Vokale sind geschlossen, d.h. sie werden bei einer 
geringeren Mundöffnung ausgesprochen, und die kurze offen, z.B. 

Beet – Bett, 

fühlen – füllen

. Zwei Vokale 

[a:] 

und 

[E:]

 bilden eine Ausnahme von dieser Regel, 

weil sie lang und offen sind.
5) Die russischen Vokale werden diphthongiert ausgesprochen, weil die 
Sprechorgane ihre Einstellung bei der Vokalbildung ein wenig verändern. ihre 
Einstellung bei der Vokalbildung ein wenig verändern. Da deutschen Vokale sind 
Monophthonge sind, d.h. sie werden mit starker Muskelspannung der 
Artikulationsorgane erzeugt, daher bleibt der deutsche Vokal vom Anfang bis zum 
Ende der Artikulation unverändert, z.B. 

Mode [o:]

 und russische 

[o]

 im Wort 

мода.

6) Auch ganz wichtig ist das, dass es bei der Erzeugung der deutschen Vokale 
immer die Zungenspitzekontaktstellung gibt. Bei der Aussprache der russischen 
Vokale wird die ganze Zunge meistens nach hinter gezogen und entfernt sich von 
den unteren Schneidezähnen.

Interferenz im Konsonantsystem.

1) Im russischen Konsonantsystem gibt es mehr Phoneme, weil es im Russischen 
die Oppositionen gibt.
2) Bei der Aussprache der deutschen stimmlosen Konsonanten ist die 
Artikulationsmuskulatur bedeutend stärker gespannt, und der Ausatmungsdruck ist 
bedeutend intensiver, als bei der Erzeigung der russischen stimmlosen 
Konsonanten. Die deutschen stimmlosen Verschlusssprengelaute werden im 
Wortanfang vor unbetonten Vokalen und Sonanten und im betonten Auslaut stark 
behaucht, z.B. 

klug, Tun, packen, ab

. Den russischen Konsonanten ist die 

Behauchung fremd.
3) Im Vergleich zu den russischen werden die deutschen stimmhaften Konsonanten
mit geringerer Muskelspannung der Sprechorgane und halbstimmhaft 
ausgesprochen. Im Wortanfang oder nach einem stimmlosen Konsonanten haben 
die deutschen stimmhaften Konsonanten einen stimmlosen Anfang, z.B. 

deutsch, 

das Buch, sein, ausgeben

.

4) Bei der Aussprache der deutschen Vorderzungenkonsonanten bildet die Zunge 
einen Verschluss oder eine Enge an den oberen Alveolen der Oberzähne. Die 
Russische Vorderzungenkonsonanten werden mit der Zunge an den Oberenzähnen
gebildet.
5) Im Vergleich zu den russischen Sonanten werden die deutschen sonoren 
Konsonanten 

[m], [n], [l], [ng] 

läner und gespannter artikuliert, insbesondere nach 

kurzen Vokalen, z.B. 

eng, toll, Wind, komm.

6) Im Gegensatz zum Russischen gibt es im Deutschen keine Gemination, d.h. 
Verdoppelung der Konsonanten in Stammwörtern. Man muss darauf achten, dass 
es im Deutschen die Verdoppelung der Buchstabe dient zur Bezeichnung der 
Vokalkürze, z.B. 

Wanne – ванна. Summe – сумма, Gruppe – группа

. Im deutsche 

ist die Gemination nur an den Wort- oder Morphemgrenze möglich, z.B. 

am Montag,

viel lesen, Herbsttag

.

26

Die phonetische Interferenz

Bei der Interferenz ist nicht nur die Phonologie von Bedeutung, sondern auch die 
Realisierung der Laute im Sprechprozess. Die Hauptunterschiede zwischen dem 
Deutschen und dem Russischen sind:
-  Spannung und Stabilität der Artikulation (stark und stabil im Deutschen und 
schwach im Russischen)
- Labilität (energisch im Deutschen und schwach im Russischen)
- Vorverlagerung der Zungen im Deutschen und Rückverlagerung im Russischen
- Tiefstellung des Kehlkopfs im Deutschen und Hochstellung im Russischen

Diese Besonderheiten bewirkten bestimmte Schattierungen in der Aussprache. Sie 
bestimmen die Form des Munderesonators beindem Aussprechen der Vokale, so 
der Kaspanski. Die Konsonanten werden meist an den Alveolen artikuliert, der 
Vorder- und Mittelzungenrücken ist gesenkt, und die Zungenspitze ist gehoben.
Im Russischen liegt die Zungenspitze an den Schneidezähnen, die Vorderzunge ist 
gehoben und bildet eine Art Hemmung mit den oberen Vorderzähnen. Der 
Zungenrücken hebr sich zu dem harten Gaumen und ändert die Form des 
Mundresonators.

Da die Deutsche Sprache geschlossene und offene Vokale besitzt, unterscheidet 
man fünf Hebungsgraden im Deutschen [i: - i - e: - з - a]. Im Russischen gibt es mur
drei Zungenhebungsgrade [и - э - а]. 

Stimmlosigkeit

Progressiv

Regressiv

Stimmhaftigkeit

Progressiv

Regressiv

Deutsch

+

+

Russisch

+

+

Die deutsche Sprache lässt keine gleitende Tendenz zu, deshalb werden der Anglitt
und der Abglitt sehr energisch ausgesprochen. Im Russischen ist die gleitende 
Artikulation normgerecht.

• Diese Besonderheiten bestimmen Unterschiede einer Reihe phinetischer 

erscheinungen. Zum Beispiel, Stimmassimilarion:

- Regressive Assimilation nach der Stimmhaftigkeit tritt im Russischen auf 

(шкаф(в) белый), was im Deutschen unzulässig ist (das Bild)

- Regressive Assimilation nach der Stimmlosigkeit gibt es in den beiden Sprachen 

(подкова, gibt)

- Fürs Deutsche ist die progressive Assimilation nach der Stimmlosigkeit 

besonders typisch (tritt da), im Russischen tritt das nicht auf (под деревом).

• Die Gemination tritt im Russischen immer bei der Doppelung der Konsonanten, 

und im Deutschen nur an der Silben- und Morphemgrenze.

• Die Fortisierung und die Aspiration sind im Deutschen viel energischer.
• Unterscheidet sich auch die Wahrnehmung der Lauten bei den Russen (100-8000

Hertz) und bei den Deutschen (100-3000). Das hängt von der Melodik und 
Frequenz der Laute in der Sprache.

 

 

 

 

 

 

 

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