Фонетика. Экзаменационные билеты для студентов с ответами (2020 год) - часть 3

 

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Фонетика. Экзаменационные билеты для студентов с ответами (2020 год) - часть 3

 

 

12

Phonostilistischen Varianten der Aussprachenorm. Lautschwaehungen und 
assimilatorische Reduktionen in verschieden Varianten der Aussprachenorm.
G. Meinhold klassifiziert die Aussprachestile folgenderweise:
1. Formstufe der Lesung
a. hohe Formstufe
b gemaessigte Formstufe
2. Formstufe des Gespraechs
a gehobene Formstufe des Gespraechs
b laessige, saloppe Formstufe des Gespraechs
Als Hauptkriterien zur Bestimmung des phonetischen Stils dienen temporal Parameter 
(das Sprechtempo) sowie die Realisierung der segmentalen Einheiten, d.h. die 
deutliche Realisierung von Phonemen in ihrer Hauptgestalt oder die reduzierte 
Realisierung bis zur Null-Realisierung von einigen Segmenten.

Der gehobene phonetische Stil mit sehr hohen Artikulationspraezision

Der gehobene Stil der Rede wird im klassischen Drama auf der Buehne gebraucht, bei 
kuenstlerischem Vortrag (Gedichte, Prosa), In feierlichen Reden, Appellationen usw. 
Das ist moistens vorbereitete distante Rede von grossem Publikum. Eine emotional 
gefaerbte, motivierende Rede.
Als phonetische Besondersheiten dieses Stils gelten:

-

Die minimale Zahl der koartikulatorisch-assimilatorischen Erscheinungen

-

Die starke Aspiration des Fortes [p t k]

-

Die Anwesenheit des velaren [ ] und des uvularen [R]

ʁ

-

Diequantitative Reduktion der Vollvokale in unbetonter position

Der neutral phonetische Stil mit hoher bis mittlere Artikulationspraezision

Dieser Stil weist manche Uebergangsformen auf, die an die neutral Aussprache 
grenzen. So steht die gepflegte sachbetonte Ausdrucksweise in frei gesprochenen 
Vorlesungen und Vortraegen der neutralen Aussprache am naechsten. Der Sprecher 
muss die Rede frei formulieren, sonst kommt es zu Stockungen und nicht logischen 
Pausen.
Dieser phonetischen Stil wird durch eine deutliche Lautung der gepflegten Red emit 
einer geringen Zahl von Reduktionen gepraegt. Gemaessigte Aspiration der Fortes [p t 
k ], Gebrauch des velaren [ ] kennzeichnen diesen Stil. Fuer die Verteilung 

ʁ

intonatorischen Mittel ist die Variabilitaet des Tempos, der Lautheit, der 
Akzentuierung / Nichtakzentuierung, des Timbres usw. bezeichnend.

Die Umgangsaussprache mit verminderter Artikulationspraezision

Nicht offiziell, im Familienkreis, unter freunden, spontan, nicht geplant
Minimale Deutlichkeit der Lautung mit maximaler Zahl der Assimilierungen (Elisionen 
und Lautverwust), Oeffnung und Zentralisierung der Vollvokale, Vollosigkeit in 
Synsemantika sind Folgen der minimalen Artikulationsspannung, die desen Stil 
auszeichnen. 
Als phonetische Besonderheiten diese Stils gelten6

-

Sowohl quantitative als auch qualitative Reduktionen der Vollvokale in 
Deinstwoertern (Artikeln, Pronomen, Partikeln usw) zB wir [va], den [n]. dem 
[dn]

-

Das Anwachsen der assimilierten Formen, zB haben [ham], sieben [zi:bm]

-

Schwaechung der Aspiration der Fortes [p t k ], zB Tag [ta:k]

Die abgeschwaechte Artikulationsspannung kennzeichnet diesen Stil

-

Als Folge davon erscheinen Elisionen (komprimierte Formen), Lautverlust 
(Lautabstossung), das velare [ ] und das vokalische [ ]

ʁ

ɐ

Sie treten in akzentlosen, schnell gesprochenen Wortgruppen besonders deutlich 
zutage, zB und [un], einem [aem]
In unbetonten Funktionswoertern kommt es bei fliessender Rede zu einer 
Neutralisierung und Kuerzung der Vokale, zB du [də], im [m]
Aufgrund des Rhythmus der deutschen Sprache unterligen alle unbetonten Silben 
einer starken zeitlichen Reduktion. Diese Erscheinung fuehrt zur gleichzeitigen 
assimilation der Artikulationsstelle, zB mal [ma], ist [əs]
Es kommt zu einer Spirantisierung der Verschlusslaute [b g d], zB liegst [li:

st]

14

14. Die Lautmodifikationen im Sprechprozess. Assimilation und Akkomodation. 
Der Einfluss der Position und des Akzents im Wort und in der Silbe.

Der Aktikulationsprozesse stellt ohne gebrochene Bewegungen der Sprechorganen 
dar. Diese Bewegungen gehen in einander ueber, beeinflussen einander und rufen 
bestimmte Lautveraenderung hervor. 

Die Lautmodifikationen

 entstehen durch 

physische Gesetzmaessigkeiten der nervoesen Vorgaenge und Muskelbewegungen, 
die  verschiedene Veraenderungen in den gewohnten Lautung hervorrufen.
Zu jenen Modifikationen zaehlt man:

Assimilation 

(vom lateinischen ‘aehnlich’) - der Prozess der phonetische 

Angleichung benachbarten Laute in Bezug auf  Artikulationsart und 
Artikulationsstelle. Artikulation eines Lautes wird ganz oder teilweise auf den 
anderen Laut uebertragen. Es gibt Assimilation in der Artikulationsstelle,der  
Artikulationsart und dem Grad der Stimmhaftigkeit (Stimmbeteiligung). Diese 
Assimilationen koennen sowohl im Wortinneren als auch an der 
Morphemgrenze entstehen. 

Es gibt auch verschiedene Arten der Assimilationen:

1.

kontakt und fern

2.

progressiv und regressiv

3.

teilweise und total

Assimilation in der Artikulationsstelle hat Unterarten

:

1) Labialisierung  - 

die

 

Ersetzung eines ohne Lippenrundung gesprochenen Vokals

durch einen, der mit Lippenrundung gesprochen wird. So sind die gerundeten 
Vorderzungenvokale der neuhochdeutschen Sprache durch Labialisierung 
entstanden. Aus dem mittelhochdeutschen Wort leffel wurde Löffel.

-

Der alveolare n-Laut wird unter der Einwirkung von 

p\b 

von 

den Lippen verschoben(geben – gebm)

2) Palatisierung – 

vollzogene stellungsbedingte Aenderung einesLautes durch 

Hebung des Zungenrueckens in Richtung des harten Gaumens(die Entweichung)

3) Velarisierung – 

das Anheben des hinteren Teils der Zunge gegen das 

Vellum( die Verhaertung) 

4)  Nasalisierung

 -  eine Art Ausgleichung. Beim Zustreffen von 

Verschlusssprenglauten und Nasalen mit gleicher Artikulationsstelle wie 

t-n, d-n, 

p-m, b-m

 entstehen nasale Schattierungen der Verschlusssprenglaute

: Ordnung, 

abmelden, entnerven. 

Deutsche Konsonanten sind gewoenlich rein(nicht 

nasalisiert).

5) Vokalharmonie

(z. B.deutscher Umlaut) - ein phonologischer Prozess, bei dem 

mehrere Vokale bezüglich bestimmter Merkmale aneinander angeglichen werden.
In den meisten Fällen betrifft die Vokalharmonie die Merkmale 
gerundet/ungerundet bzw. geschlossen/offen.

6)

 Assimilation nach Artikulationsart stellt eine

 Gemination

 der Konsonanten an der

Morphemgrenze dar.    

7)

Elision(totale Assimilation) 

– 

der Ausfal von verschiedenen Lauten 

( Synkope(ebenem – ebnem) und Apokope(sage ich – sag ich))

Stimmlosigkeit

Stimmhaftigkeit

progredient

regredient

progredient

regredient

Deutsch

das Buch

gibt    

-

-

Russisch

-

лодка     

-

сдоба

Akkomodation 

(vom lateinischen 'bequem')  - der Prozess der phonetischen 

Anpassung (Teilanpassung) der Konsonanten den benachbarten Vokalen 
oder  der Vokale den  konsonanten Sie erscheint in Form von leichter 
Labialitaet der Konsonanten unter dem Einfluss der labialisierten Vokale: 

Kuss, Dusche

Die labialisirte Vokale wirken dabei in beiden Richtungen, so dass man hier von den 
regredienten und progredienten Akkomodationen sprechen kann. Akkomodation tritt 
auch in Form einer teilwese Palatalisierung auf: es geht hier um eine geringe 
Erweichung der Hinterzungenkonsonanten [k,g,n] vor und nach Vokale der vorderen 
Reihe: 

moeglich, eng

Epitese 

– die Zugefuegung eines Lautes. (fuenf – fuenef(dialektal))

Inversion –

 

die Vertauschung von Lauten in ihre Abfolge

15

Phonetische Lautwechsel  (честно, сама не особо понимаю, что это такое..)
in der Sprache gehen Prozesse der Phonologisierumg und der Dephtonologisierung 
vor sich. 
V. K. Zuravlov nennt folgende Etappen der Lautveränderungen: 
- die phonetische Etappe des Synchronischen Funktionierens der Phonemvarianten, 
z.B. : Rede, werden, ihr, Lehrer. 
- Als Ergebnis der Reihe phonetischer Prozesse können zwei Varianten eines 
phonematisch in einer und derselben Position schon als zwei selbstständige Phoneme 
fungieren, vgl. das Erscheinen des umlautierten [ä] als Folge des [i] der Endsilbe: ahd. 
faran, feris - nhd. (du) fährst. 
- die Phonologisierung von Ergebnissen der phonetischen Veränderungen, z.B.: [x-  ], 
Nacht- Nächte, Frucht - Früchte.  

Auf dem Basis des quantitativen und qualitativen Wechsels der Phonemvarianten 
entstanden bestimmte Ablautrheien, die für die starken Verben und die Wirtbildung von
Bedeutung sind, vgl.: trinken- trank - getrunken; der Trank, der Trunk. 

Unter bestimmten phonetischen Bedingungen entstanden im Laufe der Geschichte 
neue Vokalphoneme:
- Alte lange Vokale wurden diphthongiert (min-mein, hüs- Haus) 
- Alte Diphthonge wurden monophthongiert (gout-gut, sueze-süß) 
- Ursprünglich nicht labialisierte Vokale wurden in einigen Fällen auf Grund 
assimilatorischen Einflusses labialisiert (zwelf - zwölf, fimf-finf - fünf, mantac - Montag).

16

Der phonologische Lautwechsel im Deutschen. Der phonologische Lautwechsel 
in der Phonoloie.

Es handelt sich um eine Art Lautwechsel, dessen phonetische Gesetzmäßigkeiten aus 
der Sprache verschwunden sind und vom Standpunkt der gegenwärtigen Sprache aus 
nicht erklärt werden können. Dieser Lautwechsel ist phonologisch zu werten, weil man 
es hier entweder mit neuentstandeneden selbständigen Phonemen oder mit dem 
Phonemschwund zu tun hat. Dieser Wechsel wird auch historischer Wechsel genannt. 
Auf dem Gebiet des Vokalismus entstanden Neurungen phonologischer Art: 
1) Morphologische Erscheinung des Umlauts hat einen phonetischen Ursprung. Seit 
dem 10.Jahrhunderts wurde der Umlaut des langen ‘u’ orthographisch bezeichnet als 
‘iu’ [y:].  W. M Shirmunski schreibt, dass ä

, ü, ö 

 zu selbständigen Phonemen wurden, 

erst nachdem das 

i(j)der 

 Endsilbe der endgültige Form von ‘

e’

 angenommen hatte.  Im

modernen Deutschen erfüllt der Umlaut rein grammatische Funktionen: Pluralbildung 
der Substantive, Steigerungsstufen der Adjektive, Präsensformen des Indikativs einiger
starker Verben, Konjunktiv. Als Folge der historischen Erscheinung des Umlauts 
wechseln im modernen Deutsch folgende Phoneme:

2) Die phonetischen Bedingungen des Ablauts sind bis jetzt noch wenig erforscht. Das 
Wesen des Ablauts besteht im regelmäßigen Wechsel der Vokalphoneme bei der Wort
und Formenbildung: 

binden-band-bebunden; die Binde, das Band, der Bund. Der

 

Terminus 

Ablau

t wurde von Jacob Grimm gepragt. Es sind 2 verschiedene Arten des 

Ablautes zu unterschieden: 

3) Die Abschwaechung der Vokale
a) Phoneme [a,o,u,e,i] wurden zum  reduzierten [э]: taga- Tage, gesti - geste
b) die Dehnung der Kurzvokale trat in der Regel bur in betonten offenen Silben: 

Die althochdeutsche Lautverschiebung, auch 2. Lautverschiebung  genannt (6-12Jh), 
führte in den germanischen Sprachen zum aktiven Konsonantenwechsel, der große 
Veränderung im Phonemgehalt des Germanischen hervorrief. Die althochdeutsche 
Lautverschiebung  ist ein umgefangreicher Prozess der sich über mehrere 
Jahrhunderte hinzog und die Konsonanten  [p,t,k, b,d,g] beeinfluesste: 

Außer den generellen Veränderungen, die einen Laitwechsel in der Sprache 
hervorrufen- sind noch einzelne Lautverletzungen folgender Art zu verzeichnen wie 
Lautverletzungen infolge der Dissimilation: 

wespa- Wespe;

 Zuwachs von Konsonanten,

oft Entwicklung eines ‘parasitären’ Lautes: 

eigen-lich – eigentlich

17

Die phonetische Basis der Sprache. Die Besonderheiten der deutschen Basis im 
Vergleich zum Russischen.

    Die phonetische Basis ist die Gesamtheit gewisser Besonderheiten und 
Gesetzmäßigkeiten für die  Einstellungen und Bewegungen der Sprechorgane, deren 
Charakter sich von Sprache zu Sprache verändert. Dieser Begriff umfasst die 
Artikulations (1)- und die prosodische (2) (rhythmus-melodische) und die 
Perzeptiobsbasis (auditive Muster/Invarianten, die der Hörer/Sprecher beim 
Spracherwerb aufbaut und speichert und mit deren Hilfe er phonematisch und 
intonematisch hört) (3). 
    Diese Besonderheiten und Gesetzmäßigkeiten entstehen infolge der 
Zusammenwirkung von 2 Tendenzen: der Sprachentwicklung + dem Gesetz der 
artikulatorischen Ökonomie. 

 1)  Unter Artikulationsbasis versteht man eine ganz bestimmte Lagerung und 
Bewegungsart der aktiven Teile der Artikulationsorgane, die für die gesamte 
Lautboldung einer Sprache charakteristisch ist. 
  - Diese Besonderheiten beziehen sich auf die Artikulationsspannung, Lippentätigkeit, 
Mundöffnungsweite, Zungenlage, Gaumensegelfunktion und den Kehlkopfstand. 
  - Die Artikulationsspannung der deutschen Standartaussprache ist viel stärker als die 
der Russischen. Die Artikulationsspannung und die Artikulationseinstellungen des 
Deutschen sind sowohl stark, als auch stabil. 
-  Für die deutsche Artikulationsbasis sind eine energische Vorstülpung und Rundung 
(hoch-ovale Einstellung). Im Russischen fallen diese Artikulationsbesonderheiten weg 
(Breitzug der Lippen). 
 - In der deutschen Aussprache sind die Zungenbewegungen nach vorn verlagert, im 
RUS + ENG - weiter nach rückwärts. 

1)

 Das etwas gehobene Gaumensegel und der relativ tiefe (im Vergleich zum 

Russischen) Kehlkopfstand führen zur Weitung des Rachenraums. 
2)

Kieferbewegung: Im DE - vertikal, im RUS - horizontal

2) - Im Deutschen sind die Bewegungen der Sprechorgane sprunghaft. Im RUS - 
schrittweise.

-

Ein abrupter Tonbruch charakterisiert die deutsche Silbe. Eine fließende, die 

ganze Silbe umfassende Bewegung - RUS
-

Stoßende Ausatmung bei der deutschen Artikulation; fließende Bewegung der

Artikulationsorgane bei der Silbenbildung, fließende übergänge von einer 
Artikulationsstellung - RUS
-

Der Melodieumfang des Deutschen ist viel kleiner als der des RUS

-

Bei der russischen Artikulation sind die Lippen ungespannt.

- Im Russischen ist die muskelspannung instabil. (Unter der 
Muskelspannung versteht man die Artikulationsorgane wie die Zunge und 
die Zaehne).

3) Unter der Norm im Bereich der sprachlichen Kommunikation verstecht man die 
Realisationen der Sprache in einer bestimmten Epoche. Sie sollen relativ stabil, für 
eine bestimmte Epoche als richtig gelten und obligatorisch sein. 

18

Funktionen von Sprache

 

Kommunikative Funktion der Sprache

 – Den Kommunikationsvorgang bilden 3 

Faktoren: Sprecher, Sprechtext u Hoerer. Hauptstufen des Kommunikationsvorgangs 
sind: die Kommunikationsansicht, der Kommunikationplan, das 
Kommunikationverfahren. Nach der kommunikativen Absicht und Funktion wurde die 
Sprechtexte in informierende, aktivierende und emotional bewegende eingeteilt. Unter 
dem Kommunikationsplan versteht man eine Sprechstrategie, die eine inhaltliche und 
eine formale Struktur einer Aeusserung festlegt. Zu den Faktoren und Bedingugen, die 
eine Gestaltung des Kommunikationsplanes beeinflussen, sind 
1)Kommunikativssituation, 
2) das soziale Verhaeltnis zwischen Sprecher und Hoerer, 
3) Aufgabe der Kommunikation,  
4) der zu behandelnde Stoff und Kommmunikationsabsicht des Sprechers, 
5) Kommunikativsmotivation, 
6) die Kenntnis des Hoerers, 
7) der Grad der Sprachbeherrschung  beider Kommunikationspartner 
8) die Kenntnis der Sprechnormen zu zaehlen. 

Kommunikationsverfahren sind geistig sprachliche Operationen innerhalb einer 
Handlung. Sie sind Mittel zur Bildung der Begriffe und das Mittel zur Verstaendigung im
Komunikationsprozess.  Der Kommunikationseffekt wird stark beeintraechtigt, wenn 
der Sprecher 
1) seine Gedanken logisch formuliert 
2) sich ein praezise und deutlich ausdrueckt 
3) Verlegenheitslaute (eh, ah) hervorbringt.

Bedeutung der Sprecherziehung fuer zukuenftige Berufssprecher

 – wie man mit 

gesprochenem Wort auf Zuhoerer einwirken kann. 

Paralinguistische Mittel. Dazu gehoeren die Mittel der sprachlichen Phonation, Mimik 
und Gestik, im schriftlichen Ausdruck etwa Frage- und Ausrufezeichen. Die Bedeutung 
dieser Mittel fuer die Kommunikation ist ausserordentlich gross, sie koennen bis zu 
40% der Information dem Gespraechspartner signalisieren. Beispiele aus dem 
Fremdsprachenunterricht zeigen methodische Verfahren, die in hohem Masse den 
Kommunikationsmoeglichkeiten der Lernenden weiterhelfen. Ein entsprechendes 
Verfahren, naemlich neben Mimik und Gestik die Nutzung von verschiedenen 
Intonationen oder gewissen Emotionen, ist auch fuer das Lesen im Unterricht 
angebracht. Die Arbeit mit Paralinguismen hilft, die Effektivitaet des Unterrichts zu 
erhoehen, sie erweitert die Moeglichkeiten der Lerner. Dies betrifft sowohl das 
Rezipieren der Fremdsprache als auch deren aktive Beherrschung. Paralinguismen als
Mittel des Fremdsprachenunterrichts sollten Objekt weiterer eingehender Forschungen
sein.
Theaterschule. Die Arbeit mit 

Kommunikationsmodellen die Blockaden 

aufzudecken

20

Der Wortakzent(WA)

Das Wort wird in der Sprachkunde als die kleinste bedeutungstragende sprachliche 
Einheit definiert. 
Der WA ist die lautliche Vorhebung einer Silbe aus einer mehrsilbigen Wortform: - 
dynamische Mittel     - melodische  - temporale
Die Akzentuierung erfolgt nach bestimmten Regeln, die in jeder Sprache spezifisch 
sind.
Der WA im Deutschen ist beweglich, aber morphembezogend. Über‘setzen-
‚übersetzen     Professor-Professoren

Die Funktionen des WАs

Der deutsche WA übt 3 Funktionen  aus: 1) konstitutive, 2) demarkative, 3) distinktive. 
(по  розовому учебнику) 1) unterordnete 2) abgrenzende 3) ditinktive

1) Die unbetonten Silben gruppieren sich im Wort um eine betonte Silbe
2)  Der Akzent zeigt  den Anfang od das Ende der Wörter. 
3) Schafft das Verständnis und widerspiegelt die grammatischen Regeln der

WA übt in solchen Wortpaaren eine distinktive Funkt aus, zB ‘Au’gust 
имя и месяц, ‘Ak’tiv, ‘Per’fekt, ‘ueber’setzen usw.

Regeln des WАs

1) In d-n Stammwörtern liegt der WA auf der 1.Silbe : V

a

ter, 

e

wig, offen. 

Abweichungen: Städte- u Vornamen: Berl

i

n, Math

i

lde; 

auch Hol

u

nder, Fo

re

lle, Horn

i

sse, Hermel

i

2)In zweigliedrigen zusammengesetzten Wörtern – die1.Stammsilbe es 
Bestimmungswortes trägt den Hauptakz,   die 1.Stammsilbe des Grundwortes - den 
Nebenakz: Be’freihungsbe‘wegung.
3) In dreigliedrigen zusammengesetzten W-rn – 1. od 2. Bestandteil: ‘Eis’kunstlauf.
4) Zusammenrückengen  ursprünglich selbstständiger W-r – das letzte Glied: 
Lebe’

wohl

, schwarzrot’g

o

ld

5) Zusammengesetzte Ortsnamen – 2.Glied: Schön’br

u

nn, Neu’s

ee

land, 

Schleswig–‘H

o

lstein.

6) Zusammengesetzte Abkürzungen: 1) Abkürzung des Bestimmungswortes- 
Anfangsbuchste: 

U

-Bahn, 

D

-Zug 2) Anfangssilben zweier Komponenten – 1.Silbe: 

F

o

to, 

U

ni, Kilo (ab: La’bor) 3) Anfangsbuchstaben – letzer Buchstbe:  US

A

, UdSSR, 

SP

D

 4) mit Vokalbuchstaben – 1.Sil: N

A

TO, D

E

FA. 

u

no

Unbetonte Präfixe:

 be, ge, er, ver, zer, emp, ent – 1.Silbe des Wortstammes: 

besuchen.

Un

 – im meisten Fällen betont  

!

  in mehrsilbigen  Adjektiven mit ig, lich, haft, bar, sam 

- sind 2 Akzvarianten: ‘un’moeglich.

Ur 

– immer betont

Miss

 – immer betonnt(Subs\Adj) ‘Missbrauch   

aber

: in den Verben – auf der 1. 

Stammsilbe miss’glücken 

 !

 in den V. mit 2 untrennbaren Präfixen  - 

miss

verstehen

Trennbare Präfixe:

 ab, an, auf, aus, bei, ein, mit, nach, vor, weg… - betont und die 

1.Stammsilbe nebenbetont: abgeben
Durch, hinter, über, unter, um -  schwankend WA: trenbar –hauptbetont, untrennbar –
nebenbetont.
Unbetonte Suffixe 

e, en, ler, ner, chen

 1.Stammsilbe: Liege.

Bar, sam schaft, haft, tum, los

 tragen Nebenakzent.

Betonte ausländische Suffixe

: ant, ent, ei, aer, graph, ismus, tion.

Ik

 betont od unbetont: Musik - Statistik

Or

 im Sg unbetont, im Pl betont: Pro’fess’or(en).   

Reduplikation – Tic-

ta

k   Wau-

wau

   Schiki-

Mi

ki  

Rückbildungen – N

o

tlandung – n

o

tlanden

21

INTONATION 

Die Intonation ist eine Summe von intonatorischen Mitteln, die sich auf den 
Lautbestand einer Phrase oder eines Textes aufschichten. (Die Intonation ist der 
Komplex von den prosodischen Mitteln: Melodie, Rhytmus, Pausen, Betonung, 
Klangfarbe)

Aspekte der Betrachtung der Intonation. 

Die Melodie ist die Tonhöhebewegung der Stimme innerhalb einer Äußerung. Das 
Hauptmittel der Intonation.
Der Rhytmus ist der Wechsel der betonten und unbetonten Silben. 
Die Pause ist eine Unterbrechung des Klingens. 
Die Betonung ist die Ausgliederung der Einheiten der Rede mit der Hilfe von den 
phonetischen Mitteln. 
Die Klangfarbe ist die Qualität des Tons. 

 Funktionen der Intonation 

Die sprachliche Funktion

: der Sprecher/Hörer kann den Redefluss gliedern, 

sinnwichtige Teile des Ausspruchs (des Satzes) und der Äußerung (des Textes) 
hervorheben und differenzieren, das subjektive Verhalten zur Inhalt des Ausspruchs 
und der Äußerung ausdrücken und auffassen. Man unetrscheidet syntaktische 
Funktionen (organisierend, logisch, stilistisch u. a.) und die nicht syntaktische Funktion 
der Intonation (expressiv-emotional).

Die organisierende Funktion: 

die Gestaltung und Organisierung der Rede. Einerseits

gliedert die Intonation die Rede in verschiedene phonetische Einheiten (Aussprüche, 
Sprechtakte = Syntagmen, Akzentgruppen), andererseits vereinigt die Intonation 
kleinere phonetische Einheiten in größere. In diesem ´Raum /´ gibt es keine ´´Luft. Die 
´Brille in der ´Hand / ´trat ich ans ´´Fenster.

Bedeutungen: die Ganzheit des Ausspruchs (Abgeschlossenheit – 
Nichtabgeschlossenheit), die kommunikative Einstellung des Sprechers (Aussage – 
Frage, Aussage – Aufforderung, Frage – Aufforderung), die kommunikative Aufgabe 
des Ausspruchs (das Thema – das Rhema) u. a. m. Hauptmittel: Melodie, Pausierung.

Die logische Funktion

: die Opposition "Verbindung – keine Verbindung". Mittel: 

Melodie, Akzent, Pausierung, Tempo. Das gilt z. B. für: a) ein erweitertes Attribut: ´ein 
in ´ganz ´Russland be´kannter ´´Sänger (die Akzentuierung des Artikels drückt die 
Verbindung zwischen dem Artikel und dem Substantiv aus); b) gleichartige Satzglieder:
Wir ´essen ´Obst / Ge´müse / Kar´´toffeln. (diese Satzglieder bilden Sprechtakte, das 
letzte Satzglied enthält die Schwerpunktsilbe, d. h. die (haupt)betonte Silbe des 
sinnwichtigsten Wortes in der Äußerung); c) die Absonderung: Eine ´Frau / ´zierlich 
und ´klein / ´öffnete die ´´Tür. (verstärkte Akzente).

Die stilistische Funktion:

 die Differenzierung von Textsorten. Mittel: Melodie, Akzent, 

Tempo, Pausierung.

 Die expressiv-emotionale Funktion

: der situationsbedingte intellektuelle und 

emotionale Zustand des Sprechers. Mittel: Akzent (starke Kontraste), Stimmfarbe.

Der imotionelle Aspekt 

besteht darin, dass die Intonation in sich eine bestimmte 

Emotion enthält, die den emotionellen Zustand des Sprechers immer und manchmal 
auch seine Vorhaben, auf den Hörer auf bestimmte Weise einzuwirken, zeigt. 

22

Intonation ist die 

Veränderung des Tones nach Höhe, Dauer, Stärke und anderen 

Merkmalen beim Sprechen. 

 

1.

Die Melodie (die Tonfuerung)

2.

Die Betonung (der Akzent)

3.

Der Rhythmus (die temporale Wiederholung von betonte und unbetonte Silbe)

4.

Die Pausen

5.

Die Klangfarbe

6.

Das Tempo

Diese Mittel formen eine Wortfolge zu einem ganzen Text (und gliedern ihn).
Die Intonation charaktirisiert die Akzentstellen und das Ende. Die Intonation zeigt an, 
ob eine Wortfolge abgeschlossen ist oder nicht, ob sie es als Aussage oder Ausruf zu 
verstehen ist, ob der Sprechabweisend freundlich oder nischt ist.
1.Die Melodie. Tonfuerung:
1) steigend 2) tief 3) fallend 4) oben, hoch
Die Toene im Sinne der Phonologie sind Tonhoeverlaeufige, die distinktiv zur 
Unterscheidung von Woerter eingezetzt werden.
Die Melodie ist die Tonhoehende Bewegung der Stimme innerhalb einer Aeusserung. 
Das ist Hauptmerkmal der Intonation. Die Terminalmelodie drueckt die 
Abgeschlossenheit des Gedankes aus. Sie ist fuer Aussagesaetze, 
Auffoerderungsaetze und Fragesaetze mit einem Fragewort kennzeichnet. Sie ist im 
Vorlauf relativ eben, im Volllauf fallend, im Nachlauf weiter fallend bis zum tiefschluss.
Die Progrediente Melodie drueckt die Nichtabgeschlossenheit des Gedankes aus. 
Sie ist im Vorlauf leicht ansteigend, im Vollauf-fallend-steigend, im Nachlauf-leicht 
einsteigend bis zum Halbschluss.
Die interrogative Melodie drueckt eine Frage aus: sie kommt in Fragesaetzen ohne 
Fragewort, sowie in Wiederholungsfragen und hoefflichen Fragesaetze mit einem 
Fragewort vor. Sie ist im Vorlauf relativ eben, im Volllauf fallend-steigend, im Nachlauf 
steigend bis zum Hochschluss.

2. Die Satzbetonung-die logische Hervorhebung einer Silbe im Rahmen eines Wortes 
in einer Phrase. Sie gestaltet die einzelnen Laute in Woerter, Sprechtakte und 
Phrasen. Die Kommunikative Gliederung der Phrase: die Thema/Rhema 
Verhaeltnisse. Die Struktur, die aus 2 Gipfeln besteht. Diese Gipfel werden die 
Satzbetonung haben.
Alle Bestandteile der Intonation arbeiten und wirken mit. 

3. Der Rhythmus-die Abfolge der betonnten und unbetonnten Silben. Die richtige 
Rhytmisierung hilft die Rede zu segmentieren und sie erkennen. Auf phonetische 
Ebene kann der Rhythmus durch Segmentare und suprosegmentare Mittel konstruiert 
werden. 

4.  Die Pause - kurze Unterbrechung, vorübergehendes Aufhören von etwas. Die 
Pausen gliedern die Phrase, den Redestorm in kleinere Einheiten.
Manchmal koennen die Sprechpausen auch eine distinktive Funktion ausueben. Sie 
aeussert sich darin, dass die Sprechpausen semantisch-syntaktische Beziehungen im 

 

 

 

 

 

 

 

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