Фонетика. Экзаменационные билеты для студентов с ответами (2020 год) - часть 2

 

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Фонетика. Экзаменационные билеты для студентов с ответами (2020 год) - часть 2

 

 

Die zweite Etappe heißt die Identifizierung, wobei die einzelnen Segmente als 
Realisationen ein und desselben Phonems identifiziert werden.

Auf der dritten Etappe erfolgt Klassifizierung (Vereinigung) von einzelnen 
Phonemen, wobei sie in Untersysteme, Teilsysteme, Phonemreihen und 
Phonemserien eingeteilt werden.

Пятый вопрос

Umstrittene Konsonanten 

 

   

Na gut, dieses Kapitel ist nicht ganz geschenkt: Bei manchen Phonemen
kann   man   bestreiten,   ob   sie   als   solche   wirklich   gelten   sollen.   Wir
schauen uns diese umstrittenen Konsonanten und Vokalen jetzt an.

1. Wie im vorigen Kapitel erläutert, ist [x] kein Phonem, weil es aus /ç/
abgeleitet werden kann.

2.   Der   glottale   Plosiv   [ ]   ist   auch   kein   Phonem.   Sein   Auftreten   ist

ʔ

ebenfalls vorhersagbar, entweder am Wortanfang wie bei ich [ ç] oder

ʔɪ

intervokalisch vor einem betonten Vokal wie in chaotisch [ka' o:t ].

ʔ ɪʃ

Diese   zwei   verschiedenen   Kontexte   bilden   eine   Disjunktion,   eine
Gruppe   unverwandter   Elemente.   Eine   Disjunktion   wird   zwischen
geschweiften Klammern wie in folgender Regel ausgedrückt.

Tatsächlich kann der Knacklaut in manchen Fällen kontrastieren, wie
bei Ost [ st] und Kost [k st]. Wieso gilt er dann nicht als Phonem? Da

ʔɔ

ɔ

eine Einfügungsregel sein Auftreten vorhersagbar macht, heißt es, dass
er   in   der   phonologischen,   zugrundeliegenden   Repräsentation   eines
Wortes   nicht   vertreten   sein   muss.   Da   Phoneme   nach   Definition
zugrundeliegend   sind,   kann   [ ]   also   kein   Phonem   sein.   Die

ʔ

zugrundeliegende Form von Ost lautet dann / st/. (Man könnte daher 

ɔ

als die zugrundeliegende Form von [ ] betrachten.)

ʔ

3. Manchmal wird angenommen, dass der velare Nasal [ŋ] kein Phonem
ist, da er nur nach kurzen Vokalen und sonst nirgendwo vorkommt. Als

Nichtphonem wäre er dann aus /ng/ abzuleiten.  Dagegen spricht die
Tatsache,   dass   er   in   Minimalpaaren   wie   sing   [z ŋ]   und   Sinn   [z n]

ɪ

ɪ

kontrastiert.

4. Die Affrikaten [pf ts t  d ] stellen ein besonderes Problem dar. Es ist

ʃ ʒ

nämlich   mehrdeutig,   ob   sie   aus   einem   Laut   oder   aus   zwei   Lauten
bestehen. Falls sie aus zwei Lauten bestehen sollen, müsste man sie als
Phonemfolgen   behandeln.   Wie   sieht's   aus   mit   dem   möglichen
Minimalpaar Topf [t pf] und topp [t p]? Da hier die Phonotaktik auf

ɔ

ɔ

Silbenebene einiges zu sagen hat, verschieben wir weitere Diskussion
auf Kapitel 7. Übrigens: [d ] und [ ] kommen nur in eingedeutschten

ʒ

ʒ

Lehnwörtern wie Dschungel und Garage vor.

Umstrittene Vokale 

 

   

1. Der Vokal [ ] wird nicht als ein Phonem angesehen, sondern als ein

ɐ

komplementär distribuiertes Allophon von / /. Schau folgende Daten

ʀ

an.

Konsonant Vokalisiert

Biere [bi: ə] Bier [bi: ]

ʀ

ɐ

lehre [le: ə] lehrt [le: t], lehrst [le: st]

ʀ

ɐ

ɐ

Nach einem Vokal wird / / am Wortende vokalisiert. Dies gilt auch,

ʀ

wenn es noch ein oder zwei Konsonantenlaute nach ihm gibt, wie bei
lehrt. 

Das vokalisierte R wird in folgender Regel erfasst.Das / /

ʀ

Das / / ist

ʀ

eins   der   variabelsten   Phoneme   des   Deutschen.   Neben   seiner
vokalisierten und seinen frei variierenden Allophonen gibt es bei enger
phonetischer Transkription mindestens noch eine Variante.

Nach einem aspirierten (stimmlosen) Plosiv wird / / entstimmt. Man

ʀ

könnte z.B. Tracht als [t axt] oder enger als [t

ʁ

χaxt] transkribieren.

/ / → [ ] / V __ (K)(K) #

ʀ

ɐ

Eigentlich ist diese Regel etwas vereinfacht,

aber um die allophonische Natur von [ ] darzustellen, reicht sie völlig

ɐ

aus. (Überlege selbst, ob die Regel deiner Aussprache entspricht bei
Wörtern wie Geschirr, hundert und Haar!)

2.   Das   Schwa   [ə],   der   neutralste   Laut,   ist   in   manchen   Fällen   auch
teilweise   vorhersagbar.   Beispielsweise   könnte   man   bei   den   Wörtern
Atem [ atəm]  und Atmung [ atm ŋ] annehmen,  dass das Schwa im

ʔ

ʔ

ʊ

Stamm nicht zugrundeliegt und im ersten Wort erst durch Einfügung
erschient. Allerdings ist es schwer, eine Regel dafür zu erstellen, die
genau auf die richtigen Fällen zutrifft.

3. Die kurzen gespannten Vokale [i e y ø u o] stehen in komplementärer
Verteilung   zu   ihren   langen   Varianten.   Wenn   ein   gespannter   Vokal
betont ist, tritt er wie zugrundeliegend lang auf. Wenn er stattdessen
unbetont ist, wird er nach folgender Regel gekürzt.(3.3.1) /i: e: y: ø: u:
o:/ → [i e y ø u o] / __ (wenn unbetont)Das Wort Medizin [medi'tsi:n]
hat also die zugrundeliegende Form /me:di:tsi:n/ und den Wortakzent
auf der letzten Silbe. Was ist aber ein gespannter Vokal genau?

Im Deutschen kommen die Vorderzungen- und Hinterzungenvokale auf
bestimmte Art paarweise vor. Die Paare sind [i:  ], [e:  ], [y:  ], [ø: œ],

ɪ

ɛ

ʏ

[u:   ]   und   [o:   ].   In   jedem   Paar   wird   der   erste   Vokal   etwas

ʊ

ɔ

geschlossener   artikuliert   als   der   zweite.   Diese   geschlossener
artikulierten   Vokale   sind   gespannt.   Solche   Vokale   tauchen   im
Deutschen fast immer lang auf, sonst gilt die Vokalkürzung in 3.3.1.
Eine  phonetische  Definition   für  Gespanntheit   bekommen   wir  erst  in
Kapitel   5,   aber   dieser   Begriff   hilft   uns   auch   schon   mit   folgendem
Problem: Wie beschreibt man z.B. [ ] laut IPA? Er liegt zwischen den

ɪ

üblichen Werten für Zungenhöhe und -lage und lässt sich von daher
nicht   besonders   unterschiedlich   von   [i]   definieren.   Guck   jetzt   im
Vokalviereck, wie die obigen Paare von gespannten und ungespannten
Vokalen aussehen. Ja, mit Gespanntheit können wir zwischen [i y u]
und [     ] unterscheiden! [ ] ist also ein ungespannter ungerundeter

ɪ ʏ ʊ

ɪ

geschlossener Vorderzungenvokale. (Übrigens: Die Zungenhöhen der
zentralen   Vokale   [ ]   und   [ə]   sind   auch   zwischenwertig,   aber

ɐ

glücklicherweise haben beide Vokale konventionelle Namen, die uns
inzwischen gut bekannt sein sollen!)

4. Bei den Diphthongen [ao a   ] ist es wie bei den Affrikaten unklar,

ɪ ɔʏ

ob sie vielleicht monosegmental (aus einem Laut) wären.

Вопрос шесть

Vokale sind reine Stimmtonlaute. Für die Bestimmung der Vokale 

sind folgende Faktoren ausschlaggebend: 

-Vokale sind Öffnungslaute: Der Luftstrom stößt bei ihrer Bildung auf keine 
Hindernisse im Ansatzrohr; 
-Vokale sind in der normaler Rede stimmhaft; 
-Vokale sind Resonanzlaute, deren Klang von der Art und Gestalt des 
Resonanzraums abhängt; 
-Vokale sind in der Regel Silbenträger: Sie erfüllen die silbenbildende 

Funktion. 
                 Die Vokale entstehen im einseitig offenen Ansatzrohr. Im 
Ansatzrohr werden mit Hilfe der beweglichen Sprechorgane Resonanzräume 
verschiedener Art gebildet. Jeder Resonanzraum hat seinen Eigenton und 
bewirkt einen entsprechenden Klang. Bei den Vokalen hat man es in der 
Regel mit drei Resonanzräumen zu tun: dem vorderen Mundraum, dem 
hinteren Mundraum zusammen mit dem Rachenraum und dem 
Resonanzraum, der durch eine Vereinigung der beiden ersten entsteht. 

Zu den wichtigsten physiologischen Merkmalen des deutschen Vokalsystems 
gehören: 
1)eine starke Muskelspannung des ganzen Sprechapparats bei der 
Hervorbringung aller Vokale; 
2)ein eigenartiger Beginn der Vokale am Anfang der betonten Präfixund 
Stammsilben (neuer Einsatz); 
3)ein eigenartiges Ende der kurzen Vokale (starker Absatz); 
4)eine vorgerückte Zungenlage bei der Bildung der meisten Vokale. 

Es können im deutschen Vokalismus fünf phonologische Merkmale 
differenzierend wirken: 
1)lang/kurz (Unterschiede in der Qualität), 
2)geschlossen lang/offen kurz (Gegensätze in Qualität und Quantität 
zugleich), 
3)gleitend / nicht gleitend (Gegensätze in veränderlicher und unveränderlicher 
Qualität), 
4)gerundet/ungerundet (Gegensätze in der Lippenartikulation),
5)kompakt/diffus (Gegensätze, die sich durch verschiedene Resonanzräume 
mit verschiedenen Eigentönen ergeben) 

Das Vokalsystem des Deutschen umfasst 17 Vokale

Das  Vokalsystem  des Deutschen  umfasst  17 Vokale  und  wird
durch die Diphthonge vervollständigt. In Hinsicht auf die Funktion
der   Laute   in   der   Sprache   werden   die   Vokalphoneme   nach
bestimmten   phonologischen   Merkmalen   systematisiert   und
klassifiziert: 

1.Nach   der   horizontalen   Richtung   der   Zungenhebung
unterscheidet   man   Vor-   der-,Mittelund   Hinterzungenvokale.  
2.Nach   der   vertikalen   Richtung   der   Zungenbewegung
unterscheidet   man   hohe,   mittlere   und   tiefe   Vokale.   Der
Mundöffnungsgrad   verleiht   jedem   Vokal   einen   spezifischen
Klang. 

3.Nach der Qualität (Quantität) unterscheidet man geschlossene
und   offene   Vokale.   Das   Merkmal   geschlossen-offenist   mit   der
Qualität des Vokals verbunden. Die geschlossenen Vokale sind
lang, die offenen – kurz. 

4.Nach   der   Labialisierung   unterscheidet   man   labialisierte   (8
Vokale) und nicht labialisierte Vokale. 

5.Nach   der   Artikulationsstabilität   unterscheidet   man
Monophthonge   (einfache   Vokale)   und   die   Diphthonge
(Doppelvokale).

Седьмой вопрос

Die Konsonanten unterscheiden sich von den Vokalen vor allem durch ihre 
Bildungsweise. Während der Luftstrom bei der Vokalbildung frei durch das 
Ansatzrohr geht, das nur als Resonanzraum dient, stellen sich dem Luftstrom 
bei der Bildung der Konsonanten verschiedene Hindernisse in den Weg. Die 
Konsonanten entstehen bei der Überwindung dieser Hindernisse. 
Zu den wichtigsten physiologischen Merkmalen des deutschen 
Konsonantensystems gehören: 

1)eine starke Muskelspannung und eine starke Expiration (der starke 
Atemdruck); 
2)eine verhältnismäßig geringe Aktivität der Stimmbänder bei der Bildung der 
stimmhaften Konsonanten; 
3)das Fehlen der Gegenüberstellung von nicht palatalisierten und 
palatalisierten Konsonanten; 
Die deutschen und die russischen Konsonanten lassen sich nach folgenden 
vier physiologischen Merkmalen klassifiziert: 

1.nach der Beteiligung der Stimmbänder, 
2.nach der Artikulationsart, 
3.nach der Artikulationsstelle (dem artikulierenden Organ), 
4.nach der Beteiligung der Mundund Nasenhöhle. 

Nach der Beteiligung der Stimmbänder werden die deutschen Konsonanten in
stimmhafte und stimmlose eingeteilt. Stimmhafte Konsonanten entstehen, 
wenn die Stimmbänder einen Stimmton erzeugen, der sich mit einem 
Geräusch verbindet. 

Nach der Artikulationsart teilt man die Konsonanten in sechs Gruppen ein: 
a)Verschlusssprenglaute (Explosive). Zwischen dem artikulierenden Organ 
und der Artikulationsstelle entsteht ein Verschluss, der durch den Luftstrom 

gesprengt wird. 
b)Engereibelaute (Frikative). Dem Luftstrom wird eine Enge zwischen dem 
artikulierenden Organ und der Artikulationsstelle als Hindernis 
entgegengesetzt. 
c)Verschlussengelaute (Affrikaten). Die Affrikaten sind Verbindungen von zwei
Konsonanten (einem Verschlussund einem Engelaut). 
d)Verschlussöffnungslaute (Nasale). An der Stelle im Sprechapparat entsteht 
ein Verschluss, an anderer Stelle aber eine Öffnung, durch die die Luft 
entweicht. 
e)Seitenlaute (Laterale). An den Alveolen bildet sich ein Verschluss, an beiden
Seiten der Zunge aber sind zwei Öffnungen, durch die die Luft entweicht. 
f)Zitterlaute (Vibranten). 

Nach der Artikulationsstelle bzw. artikulierendem Organ unterscheidet man: 
-Labiale (Lippenlaute): Zweilippenlaute (Bilabiale), Zahnlippenlaute 
(Labiodentale); 
-Alveolare (Vorderzungenlaute): Dentalalveolare, Postalveolare; 
-Palatale: Mittelzungenlaute (Präpalatale), Hinterzungenlaute (Postpalatale); 
-Velare; 
-Uvulare (Zäpfchenlaute); 
-Pharyngallaryngale (Rachenlaute). 

Nach der Beteiligung der Mundund Nasenhöhle unterscheidet man reine und 
nasale Konsonanten. Reine Konsonanten entstehen, wenn das Gaumensegel 
gehoben ist und den Nasenraum vom Mundraum abschließt. Der Luftstrom 
kann nur durch die Mundhöhle entweichen. Bei der Artikulation der 
Nasenlaute ist das Gaumensegel gesenkt. Der Luftstrom passiert die 
Nasenhöhle.

Distinktive Merkmale 

- Artikulationsort, Artikulationsart, Stimmhaftigkeit

Tabelle der Klassifizierung und der Systematisierung

8

Entstehung und Entwicklung der Aussprachenorm

 

Die Aussprachenorm(AN) – ist ein gesellschaftlich festgelegte und anerkannte 
Gebrauch von sprachlichen Ausdrucksmitteln in der Sprechtätigkeit einer 
Sprachgemeinschaft.
Die AN – ist eine Gesamtheit von Regeln zur normativen Realisierung
von Lauten und intonatorischen Parametern.
Die AN  kann als geregelte Sprechtätigkeiten einer Sprachgemeinschaft bezeichnet 
werden. Sie ist eine konkrete Erscheinungsform der Sprachform im Allgemeinen.
Der Sprachnorm liegen 2 Aspekte zu Grunde:

1) Der innere Aspekt – bestehet darin, dass die Norm nur jene 

Spracherscheinungen wählt, die das System der Sprache zulässt.

2) Der außere Aspekt - bestehet darin, dass die ausgewählten 

Spracherscheinungen,  von der Gesellschaft unbedeingt anerkannt und 
festgelegt warden sollen.

Als Standartaussp.(SA) wird eine Sprechweise bezeichnet, die folgende Merkmale 
aufweist:

1)

Die SA ist eine Gebrauchsnorm

. Sie wird von großen Zahl von Sprechern 

realisiert nicht nur von den Moderatoren im Rundfunk und Fernsehen.

2)

Die SA ist überregional. 

Sie darf keine Dialektismen erhalten, soll keine 

typisch landschaftlichen od. Regionalen Ausspracheformen aufweisen.

3)

Die SA soll relative einheitlich sein. 

Freie Variationen u. Phonemenvariante 

sollen ausgeschaltet sein.

4)

Die SA soll schriftnah sein. 

Diese Förderung geht auf die Tatsache zurück, 

dass die deutsche Einheitssprache zuerst in der Schrift realisiert wurde.

5)

Die SA soll deutlich sein.

 Die Laute sollen stärker unterschieden sein als in 

der Umgangslautung aber schwächer als bei der Bühnenaussprache. 

Kodifizierung der deutschen AN

 – Die ersten Forderungen nach einer einheitlichen 

und reinen Aussprache gingen von der Bühne aus (Wandertheater). Goethe ‘Regeln 
für Schauspieler’. 
Ende des19.Jhs –Beschreibung der Artikulation mit Transkriptionszeichen. Wilhelm 
Viёtor, Eduard Sievers, Karl Luick, Theodor Siebs. 
1885 ‘die Aussprache es Schriftdeutschen’ von Viёtor. 
Siebs und Mitarbeiter untersuchten langsame ruhige R r Schauspieler an 22 großen 
Bühnen: ideale Norm.
 1898 ’die Bühnenaussprache’ von Siebs ist praktische Anleitung für Berufssprecher. 
Buch erlebte bis 1969 19 Auflagen und erschien später unter den Titeln ‘Hochsprache’ 
u ‘Hochlautung’ – Soll-norm. 
1964 in Leipzig erschien ‘Wörterbuch(wb) der deutschen Aussprache’ (WdA) von der 
Redaktion von Hans Krech.
 1962 in Mannheim erschien das Duden-Aussprach-wb, Band 6, bearbeitet von Max 
Mangold und der Dudenredaktion unter der Leitung von Paul Grebe – Ist-norm 
(Standartaussprache)

Grundzüge der deutschen Standartaussprache

 –

1) Neueinsatz im Silbenanlaut 
2) Die A. des Schwa-Lautes;

 

 

a.

in den Präfixen be, ge….

b.

-e Schade

c.

Reduktion in Endsilben en, em, el 

3) Wechselbeziehungen 

De’kan- Deka’nat,  Po’et- Poe’sie

 

4) Gemination 
5) Die Aspiration der stimmlosen p,t,k

 

  (hängt von Position, Akzentstärke ab):

 

Ton (

starke),

 ‘Rente 

(schwache), 

Stil 

(keine) 

6) Der Gebrauch von h-Laut

 

 

7) Das Suffix –ig: [ik]\ [iς] 

 

 

8) r-Laut:

 

  frikative-r, Zäpfchen-r, Zungenspitzen-r. Vokalisierte

9) Assimilation

 

 

9

№ 9: Phonetische Besonderheiten des Deutschen in Österreich, in der Schweiz, in 
Luxemburg und in den Niederlanden. 

Österreich
    1) Das Tempo des Österreichers ist bedeutend langsamer als das des 
Norddeutschen.
    2) Betonnte Silben wurden mehrheitlich als gedehnt notiert und Vokale werden 
dabei diphtongiert (Ruhe – Ruahe, musst – muasst, heisen – hoasen).
    3) In der österreichischen Varietät - eine sehr starke Reduktion des reduzierten [ ] 

ǝ

im Suffix [en] (lesn, befrein, gehn, ruhn)
     4) Die ungenügende Rundung der labialisierter Vokale (Völker [ē], Tüte [i:]. Einige 
labialisierte Vokale bleiben unter der Wirkung der Mundarten nicht labialisiert 
(schwören - schweren). 
     5)Die Österreicher artikulieren die Vokale viel weiter im Mundraum, dabei 
nasalieren sie oft (Beamte - [a>o]. 
     6) Einzelne Laute des Deutschen werden in der österreichischen Varietät durch 
andere ersetzt einem langen Vokal in der Standartaussprache kann ein Kurzvokal 
entsprechen (beschwerden, husten, werden usw)
     7) In der Umgangssprache gebraucht man die [ ]- Form sehr oft (du bist, hast).

ʃ

     8) Im Österreichischen entsteht oft die Assimilation nach der Stimmhaftigkeit im 
Wort- und Silbenauslaut (Röslein (z), täglich (g)). 
     9) Das Suffix -ig wird in Österreich mit [k] ausgesprochen (heilig). Der Laut [k] 
erscheint im Wortauslaut (verteidigt, beruhigst) und im Wortanlauf der Fremdwörter 
(Chemie, chinesisch). 
    10) Die Palatalisierung der Konsonanten (gebildet, kleiner). Das [l] wird entweder 
weich ausgesprochen oder im Auslaut velarisiert. 
    11)Das stimmhafte [ ] kann man dem Stimmton verlieren (Gilet, Budget, Jeans). In 

Ʒ

Wörtern fremder Herkunft wird in Österreich die Aussprache von [v] mit [f] vorgezogen 
(Evangelium, November). 
    12) Interessant ist die Aussprache der Wörter mit dem "j" im Anlaut (jo statt ja, Joa 
statt Jahr, jogn statt jagen) 
    13) In Fremdwörtern unterscheidet sich die Betonung des Österreichischen von der 
im Binnendeutschen:
Österreichisch: 'Kopie, 'Labor
Deutsch: Ko'pie, La'bor. 

die Schweiz

    Deutsch wird durch 2 Formen vertreten: Literatursprache + Dialekt. 
    In der Schweiz besteht die Tendenz, den Dialekt zum Standart zu machen oder eine
eigentliche Sprache daraus zu etablieren. Die Schweizer schreiben praktisch in der 
Hochsprache, hören diese Sprache immer häufiger, sprechen sie aber selten 
(Schweizer Hochdeutsch wird ausschließlich als Schriftsprache gebraucht. Das 
Schweizerdeutsch ist eine gesprochene Sprache).

1)

Die kurzen Vokale werden geschlossener realisiert, als es in der 

Standartsprache der Fall ist (Held mit [e]
2)

Erde, Art, Beburt, düster - mit Kurzvokal. 

3)

In den Wörtern, die in der Orthographie die Schreibung [ie, ue, üe] haben, 

werden beide Vokale ausgesprochen (Marie, lieb, Hueber) 
4)

Die Diphthonge [ei, eu, au] spricht man wie lange Monophthonge aus (mein - 

miiiiin, Haus - huuus)
5)

Die Lenes [b d g] verlieren ihre Stimmhaftigkeit anlautend vor Vokal ([p]eruf), 

vor stimmlosen Konsonanten (sa[k]t), auslautend (wir[t])
6)

Die Konsonanten sind in der Position nach einem betonten Vokal 

intervokalisch gelängt (hatte, Kasse, hoffen).
7)

Der Konsonant [v] wird in vielen Fremdwörtern als [f] realisiert (Klavier, 

November)
8)

Buchstabenverbindung [sp, st] wird als [шp шt] realisiert

9)

In den Wörtern wie Chemie, Chirurg, China sind 2 Varianten möglich: [ш] und 

[k]
10)  Das Suffix -ig - [ik]
11)  Fortes [p t k] - unbehaucht artikuliert
12)  Das Sprechtempo ist langsamer als das des Deutschen
13)  Die Pausen sind häufiger und lang
14)  Zwischen den betonten Silben besteht ein großer quantitativer Unterschied, 
der sich sowie aus der Dehnung betonter als auch der Kürzung und Reduktion 
unbetonter Silben ergibt. 
15)  Das Melodieintervall schweizerdeutscher Sprecher ist größer
16)  Scheizerdeutsche Sprecher zeigen mehr Tonhöhenvariationen
17)  Betonte Silben werden meistens mit steigender Melodie realisiert

Luxemburg

 In Luxemburg wird drei Sprache gesprochen: Luxemburgisch, Deutsch, Französisch. 
Deutsch war lange als Standardsprache verbreitet, verlor allerdings nach der 
Erfahrung der Besatzungszeit während des Zweiten Weltkrieges an Ansehen.
Das Luxemburgisch ist für den alltäglichen Gebrauch typisch. Französisch und 
Deutsch gelten als staatliche Sprachen(Amtssprachen).
Die deutsche Sprache in Luxemburg hat keine Zwischenformen wie Halbdialekte und 
Umgangssprachen, die den Aussprachestandard der Literartursprache beeinflussen 
könnten.
Phonethische Besonderheiten des Luxemburgischen sind nicht von Bedeutung. Sie 
betreffen einige Fremdwörter, die meistens Französischer Herkunft sind, z.B. 
Substantive mit dem Suf –ment werden im Luxemburgischen nicht nasaliert.

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1

. Die linguistische Disziplin, die sich mit den Aussprachevarianten der Rede befasst, 

heißt 

Phonostilistik

. Die Phonostilistik untersucht ausschließlich die gesprochene 

Sprache, also mündliche Äußerungen. Die funktionale Stilistik hat vor allem die 
Schrittsprache, den geschriebenen Text als Gegenstand der Analyse. Trubetzkoy hat  

den Begriff "Lautstilistik" eingeführt. Gaiducik definiert den Begriff "Phonostilistik"  
folgenderweise: "Der phonetische Stil ist der Komplex der phonetischen Mittel, der 
einer sprachlichen Äußerung in ihrer betreffenden Form und Situation und in einer 
bestimmten Sphäre der sprachlichen Kommunikation eigen ist."

2.  

Zu verschiedenen Zeiten gab es Bestrebungen zur Regelung der deutschen 

Aussprachenorm. Als Ergebnis dieser Bemühungen entstand diejenige Form der 
Hochlautung, die allgemeingültig, erreichbar und allgemein realisierbar ist – die 
Standardaussprache. Als Normierungsgrundlage der Standardaussprache wählte man 
die Aussprache der Rundfunk- und Fernsehsprecher in Nachrichtenlesungen, 
Programmansagen, die Aussprache auf der Bühne und im Vortragssaal, in der Schule 
und Universität sowie in vielen anderen Formen der Rede. Die Standardaussprache 
weist eine gewisse Variationsbreite auf; die Form der Realisierung hängt von der 
Sprechsituation, der Gesamtheit der Bedingungen, unter denen eine Äußerung zu 
Stande kommt, d.h. sie hängt von Anlass, Form und Ziel der Äußerung, von der Größe 
und Art des Hörerkreises, von den Raumverhältnissen usw. ab .

3.

 Die Variationsbreite der Standardaussprache realisiert sich in entsprechenden 

phonetischen Stilen. Die meisten Linguisten sprechen über die Dreigliederung der 
Aussprachenorm (L.V Scerba, R.J. Awanessow, L.L. Bulanin, S.M. Gaiducik). Sie 
unterscheiden neben dem „vollen Stil" der Aussprache (ueberkorrekt -Buehne, 
Rezitation) den sog. „neutralen Stil"(Rede der Moderatoren vor dem Mikro im Runfunk, 
Fernsehen, Uni)  und den „umgangssprachlichen Stil" (laessige reduziert R, 
geschwaechte Art, kontaktes Gespraech – ich hab’; nich, un, is).

4

. Außersprachliche Faktoren der Bedingtheit des Phonostils sind fuer die Gestaltung 

des Textes entascheidend. Jede sprachliche Taetigkeit ist eine kom/ Situation? Die 
durch den Komplex von sozialen Faktoren gebildet wird: Partner, Zeit, Ort, kom. 
Bedingungen. Auf diese Art und Weise des Sprechens wirken:
1. Oeffentlichkeitsgrad
2. Vertrautheit des Sprechers mit der Situation
3. Bekanntschaftsgrad der kom. Partner
4.  Das Thema

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1)Arten der Redetaetigkeit: Monolog, Dialog, Polylog
2)Der Charakter der Redetaetigkeit; informierende, klaerende, aktivierende
3)Offizielle/nicht offizielle Rede
4)Vorbereitende/nicht vorbereitende Rede
5)Die Wahl der phonostilistischen Variante

1)

Gruppengespr

 

 ä

  ch:

   

Ein 

Dialog 

(das Gespräch) ist eine mündlich oder schriftlich zwischen zwei oder 

mehreren Personen (auch 

Polylog

) geführte Rede und Gegenrede.

Das Gespräch ist eine besondere Struktur, die durch Fragen und Antworten 
gekennzeichnet ist, verschiedene Fragtype: Alternativfragen, Klaerungsfragen, 
Faktenfragen. 

Zwei Typen des Gesprächs: a)

das Klären

 – Thematisierung und Problematisierung 

(Fragen, Bewertung, Entscheidung), meistens 

vorbereitet

 b)

das Streiten

- Streitfragen

lösen, die Meinung argumentieren, “Gegner“ sein, meistens 

unvorbereitet

Einzelgespr

 

 ä

  ch

   :

Der 

Monolog 

(die Rede)

 

 ist im Gegensatz zum Dialog ein Selbstgespräch. Er richtet 

sich nicht direkt an einen Zuhörer, sondern an eine imaginäre Person. Faktisch ist das 
Publikum Adressat des Monologisierenden. Der Ausdruck 

Monolog

 bezeichnet auch 

eine Rede, die so formuliert ist, als sei sie nicht an einen Zuhörer oder 
Gesprächspartner gerichtet.
Zwei Haupttypen der Rede: a)

Informieren –

 meist vorbereitete Rede; charakteristisch:

Klarheit der Gliederung, Herausarbeitung der Kernaussage, Verdeutlichkeit des 
Themas, entsprechende Wortwahl, reich an Information, Veranschaulichung mit 
Beispielen; Ziel – die Hörer überzeugen, seine Stellung ändern; b)

Überzeugen

 – 

absolut freies Sprechen (unvorbereitet); der Sprecher soll: in der Redesituation frei 
sein, den Gesprächstoff gut beherrschen,  eigene Meinung beweisen, die Einwände 
wahrnehmen und anerkennen/widerlegen (

alles gilt für Streiten auch

)

 

2)

Das Informieren

: Ziel - das Wissen, Gedanke, Eindrücke mit Hilfe der Sprache 

übermitteln (gemäßigt, der offizielle Stiel)

Das Klären

: Ziel – Hörer überzeugen, etwas beweisen, begründen, argumentieren, zur

Handlung anregen (ausdrucksvoll)

Das Aktivieren

: Ziel- beim Hörer bestimmte Handlungen/Verhaltensweisen 

hervorrufen (seht emotionell)

3, 4, 5)

G. Meinhold: die vierstufige Gliederung der deutschen Standartsprache (dialektneutral,
zur Norm gehören)

I) Formstufe der Lesung :

                                                

1a

 

hohe

 Formstufe 

                                                

1b

 

gemäßigte

 Formstufe

II) 

Formstufe des Gesprächs :

                                                 

2a

  

gehobene

 Formstufe des Gesprächs

                                                 

2b

 

lässige, saloppe

 (небрежная) Formstufe des 

Gesprächs

Die Wahl der phonostilistischen Variante

 

 

 wird von 

 

 extralinguistischen Faktoren

 

 

 

  

bedingt: 
-die Kommunikationsabsicht (informieren, erklären, aktivieren)
-Kommunikationsbedingungen (soziale Verhältnisse, Raumverhältnisse: großer/kleiner 
Raum, Art der Rede: Monolog/Dialog/Polylog, die Hoererzahl, das Alter des 
Gesprächspartners, die Vorbereitungsgrad der Rede)

 

die Gesamtheit der Kommunikationsbedingungen

Offizielle, vorbereitende Rede

 – 

 1a - 

meist in der Monologform; hohe/gehobene 

Formstufen; entweder distanzierte Rede vor der großem Publikum; feierliche oder 
Trauerrede und künstlerische Rede (im klassischen Drama, Gedichte, Prosa), oder  
sachlich informierende offizielle Rede, Vorlesung, Vortrag – treten als 
Uebergangsformen, grenzen an die neutrale Formstufen); charakteristisch: deutliche 
Lautung, sorgfältige gespannte Artikulation, die minimale Zahl der Assimilation, starke 
Aspiration der p-t-k-Laute, das uvulare R, die quantitative Reduktion der Vollvokale in 
unbetonter Position, ein strenger Rhythmus, die Stabilität der Stimmlage, 
verlangsamtes Sprechtempo, längere logische Pausen, intonatorische Hervorhebung 
der sinnwichtigen Kerne in Ausspruch, eine melodisch gleichmäßige, eintönige 
Gestaltung der emotionsarmen Rede; auf der Bühne -  Mimik und Gestik spielen eine 
große Rolle, das Kommunikationsverfahren – das Aktivieren; 
Diese Textsorten (künstlerische Rede und Uebergangsformen) haben mache 
Unterschiede in der intonatorischen Struktur: verschiedene Akzente, das Tempo, 
Emotionalität, Klangfarbe der Stimme sind situationsbedingt und können variieren.

2a 

– eine Art offizielle Rede, aber das ist eine kontakte Rede in Dialogform; der 

Vorbereitungsgrad kann unterschiedlich sein; Klaerungsgespräch, wissenschaftliche 
Konferenzen, Diskussion; 
Fragestruktur; charakteristisch: deutliche Lautung, geringe Zahl der Reduktion, 
gemassigte Aspiration der Fortes [p,t,k], das uvulare [R] und das velare [ ], Variabilität 

des Tempos, der Lautheit, der Akzentierung/Nichtakzentierung, der unterschiedliche 
Grad der Rhythmisierung

Unvorbereitende (spontane), unoffizielle Rede 

(mit verschiedenem Grad an 

Offizialität) – 

gemäßigte

 und 

lässige

 (fast Umgangssprache) Formstufen; entweder in 

Monologform, oder in Form eines Alltagsgesprächs; die Rede wird entweder sachlich –
informierend (Betriebsreportage, Kommentar) oder aktivierend – emotionell  
(Sportreportage usw.) gestaltet. 

1b 

– charakteristisch: eine Lautung mir großer Zahl der assimilierten und reduzierten 

Formen, quantitative und qualitative Reduktion der Vollvokale in Dienstwörtern 
(Artikeln, Pronomen, Partikeln usw.), Schwächung der Aspiration der Fortes, die 
abgeschwächte Artikulationsspannung 

 das velare [ ] und das vokalistische  [ ], 

ɐ

Elisionen (komprimierte Formen) – auch Tilgung, сокращенные сжатые формы типа 

`ne = eine, Lautverlust besonders deutlich kommt das alles in akzentlosen schnell 
gesprochenen Wortgruppen; intonatorische Gestaltung der ungezwungenen spontanen
Rede: kurze Syntagmen, Überlegungspausen, ungleichmäßige Verteilung der 
akzentuierten Silben, Verschärfung der melodischen, dynamischen und temporalen 
Kontraste, starke Variabilität des Tempos und der Lautheit, scharfe Melodiekonturen, 
Stockungen, Gestik, Mimik. 

2b

 – Alltagsgespräch, Unterhaltungsgespräch im Familien – Freundeskreis – 

Austausch von Äußerungen zwischen Gesprächspartnern; ruhig, sachlich – 
informierend oder emotional gefärbt ist; charakteristisch: luschige (небрежное) 
Aussprache, minimale Deutlichkeit der Lautung, maximale Zahl der Assimilierungen, 
minimale Artikulationsspannung 

 Öffnung und Zentralisierung der Vollvokale, 

Vokallosigkeit in Synsemantika; ; das vokalistische  [ ]; 

ɐ

intonatorische Gestaltung: die 

Nichtabgeschlossenheit, beschleunigtes variables Tempo, unterschiedlicher Grad der 
Akzentuierung, auch Veränderungen dialektaler Herkunft Verminderung der Zahl der 
akzentuierten Silben im Ausspruch, Verstärkung des Akzents auf der betonten Silbe; 
Intonation spielt eine große Rolle 

 hilft die Gedenke und Absichten der Sprechers zu 

verstehen;
Die kommunikative Wirksamkeit in der Rede ist höher, als in der distanten Rede  in 
Monologform;
Im Vergleich zur Variante 2a (auch ein Dialog, aber offizielles «Klärungsgespraech»): 
2b - zufälligen, intimen, emotional-gefärbten  Charakter, in nicht offiziellen Situationen 
verwendet, das Gespräch ist nicht geplant, von Thema, Form, Verlauf nicht begrenzt, 
keine formelle Vollständigkeit der Sätze, einen großen Spielraum der phonetischen 
Gestaltung; 
Die kommunikative Wirksamkeit in der Rede ist höher, als in der distanten Rede  in 
Monologform;
Die Partner beeinflussen einander intonatorisch, der emotionelle Zustand ist vor allem 
in der Tonhöhe, Lautstärke, Klangfarbe, im Sprechtempo zu sehen: die Antwort kommt
im Ton der Frage.  Wenn aber die Partner sozial ungleich sind, werden die 
prosodischen Mittel unterschiedlich gebraucht. 

 

 

 

 

 

 

 

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